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Manfred Kinzel

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Manfred Kinzel
Geburtsdatum: 27.03.1915
Geburtsort: Waldheim
Geburtsort Lage - Damals: Amtshauptmannschaft Döbeln - Kreishauptmannschaft Leipzig - Königreich Sachsen
Geburtsort Lage - Heute: Landkreis Mittelsachsen - Bundesland Sachsen
Todesdatum: 20.09.1943
Todesort: Nordatlantik verschollen
Position: (57° 00' Nord - 30° 00' West)
Todesursache: Verlust seines Bootes U 338
Dienstgrade
25.09.1935 Seekadett (Ernennung)
01.07.1936 Fähnrich zur See
01.01.1938 Oberfähnrich zur See
01.04.1938 Leutnant zur See
01.10.1939 Oberleutnant zur See
01.08.1942 Kapitänleutnant mit Rangdienstalter vom 01.08.1942 (-9-)
Orden und Auszeichnungen
30.11.1938 Abzeichen für Flugzeugbeobachter
05.04.1939 Dienstauszeichnung IV. Klasse
27.04.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
24.05.1940 Deutsche Spanien-Kreuz in Bronze mit Schwertern
04.01.1941 Eiserne Kreuz 1. Klasse
15.05.1941 Frontflug-Spange für Kampf - und Sturzkampfflieger in Silber
03.06.1941 Frontflug-Spange für Kampf - und Sturzkampfflieger in Gold
27.03.1943 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
05.04.1935 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 35.
05.04.1935 - 17.06.1935 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
18.06.1935 - 26.09.1935 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
27.09.1935 - 19.06.1936 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
20.06.1936 - 31.03.1937 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.04.1937 - 01.06.1937 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
02.06.1937 - 21.07.1937 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
22.07.1937 - 11.08.1937 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
12.08.1937 - 01.09.1937 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
02.09.1937 - 02.10.1937 Infanterielehrgang für Fähnriche an der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
03.10.1937 - 14.08.1941 Zur Luftwaffe (See) kommandiert.
03.10.1937 - 08.08.1938 - Vorbereitungslehrgang für Seebeobachter beim Kommando der Fliegerschulen (See) und der Luft-Nachrichtenschule Dievenow.
Beobachterausbildung an der Seefliegerwaffenschule Bug/Rügen und der Fliegerschule (See) Parow.
09.08.1938 - 29.11.1939 - Beobachter in der 2./Küstenfliegergruppe 406 (Nach Notlandung, interniert im Dänemark).
11.04.1940 - Zurück nach Deutschland.
12.04.1940 - 14.08.1941 - Beobachter in der 1./Küstenfliegergruppe 406.
15.08.1941 - 14.09.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
15.09.1941 - 19.09.1941 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
20.09.1941 - 19.10.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
20.10.1941 - 29.12.1941 U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
30.12.1941 - 06.02.1942 Zur Verfügung der 3. U-Flottille, La Pallice.
07.02.1942 - 05.05.1942 II. Wachoffizier auf U 404 (VII C) unter Otto von Bülow. 1 Unternehmung:
14.02.1942 - 04.04.1942 - Nordatlantik, Ostküste der USA. 4 Schiffe ↓ 22.653 BRT.
06.05.1942 - 01.06.1942 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
02.06.1942 - 24.06.1942 Baubelehrung für U 338 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
25.06.1942 - 20.09.1943 Kommandant von U 338 (VII C). 3 Unternehmungen:
23.02.1943 - 24.03.1943 - Nordatlantik. 4 Schiffe ↓ 21.927 BRT. 1 Schiff ≈ 7.134 BRT.
15.06.1943 - 21.06.1943 - Golf von Biskaya (Abbruch wegen Fliegerschäden).
25.08.1943 - 20.09.1943 - Nordatlantik.
20.09.1943 Beim Verlust seines Bootes U 338, im Nordatlantik, ums Leben gekommen.
Das Boot ist aus unbekannter Ursache verschollen. Es meldete sich zuletzt am 20.09.1943 aus der ungefähren Position 57° 20' Nord - 30° 00' West, während es gegen den Konvoi ON.202/ONS.18 operierte. (Totalverlust, 51 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 124. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 119. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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