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Hans-Diederich Duis

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Hans Diederich Duis
Geburtsdatum: 06.02.1922
Geburtsort: Saarbrücken
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Saarbrücken - Saargebiet
Zusatz-Info: Am 10.01.1920 wurde das Saargebiet, nach Inkrafttreten des Versailler Vertrages, vom Deutschen Reich abgetrennt und für 15 Jahre der Verwaltung des Völkerbundes unterstellt.
Geburtsort Lage - Heute: Landeshauptstadt - Bundesland Saarland
Todesdatum: 02.10.1997 (75 Jahre)
Todesort: Mainz
Todesort-Lage: Kreisfreie Stadt - Landeshauptstadt - Bundesland Rheinland-Pfalz
Dienstgrade
01.05.1940 Seekadett (Ernennung)
01.11.1940 Fähnrich zur See
01.11.1941 Oberfähnrich zur See
01.09.1942 Leutnant zur See
01.12.1943 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.12.1943 (-322-)
Orden und Auszeichnungen
12.10.1941 U-Bootskriegsabzeichen 1939
01.12.1943 Dienstauszeichnung IV. Klasse
23.05.1944 Eiserne Kreuz 2. Klasse
Militärischer Werdegang
01.12.1939 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew XII/39.
01.12.1939 - 28.02.1940 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
29.02.1940 - 30.04.1940 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Horst Wessel.
01.05.1940 - 04.08.1940 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
05.08.1940 - 08.08.1940 Beim Führer der Minensuchboote West, Cuxhaven.
09.08.1940 - 27.09.1940 Bordausbildung in der 42. Minensuchflottille, Les Sables d`Olonne.
28.09.1940 - 06.10.1940 Ausbildung beim Führer der Minensuchboote West, Cuxhaven.
07.10.1940 - 00.11.1940 Bordausbildung in der 38. Minensuchflottille, Den Haag.
00.11.1940 - 11.12.1940 Bordausbildung in der 36. Minensuchflottille, Ostende.
12.12.1940 - 30.04.1941 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.05.1941 - 27.07.1941 Wachoffiziersschüler auf U 48 (VII B) unter Herbert Schultze. 1 Unternehmung:
22.05.1941 - 21.06.1941 - Nordatlantik, westlich von Irland. 4 Schiff ↓ 29.006 BRT. 1 Schiff ≈ 9.456 BRT.
28.07.1941 - 00.11.1941 Wachoffiziersschüler auf U 575 (VII C) unter Günther Heydemann. 1 Unternehmung:
08.09.1941 - 09.10.1941 - Nordatlantik, südwestlich Island. 1 Schiff ↓ 4.652 BRT.
24.11.1941 - 01.02.1942 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
02.02.1942 - 13.03.1942 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
14.03.1942 - 29.03.1942 Personalreserve der 2. U-Ausbildungsabteilung, Godenstedt.
30.03.1942 - 26.04.1942 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
27.04.1942 - 19.05.1942 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Saßnitz.
20.05.1942 - 21.07.1942 Wachoffizier (überzählig) auf U 462 (XIV) unter Bruno Vowe. (Ausbildung und Erprobung).
22.07.1942 - 29.04.1943 Wachoffizier auf U 351 (VII C) unter Günther Rosenberg und Eberhard Zimmermann. (Ausbildungsboot).
30.04.1943 - 07.06.1943 Baubelehrung für U 365 bei der 1. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Kiel.
08.06.1943 - 02.06.1944 I. Wachoffizier auf U 365 (VII C) unter Heimar Wedemeyer. 3 Unternehmungen:
26.03.1944 - 04.04.1944 - Norwegischen Westküste, vor Bergen.
08.04.1944 - 24.04.1944 - Mehreren kleinen Unternehmungen, vor der norwegischen Westküste.
01.05.1944 - 21.05.1944 - Mehreren kleinen Unternehmungen, vor der norwegischen Westküste.
03.06.1944 - 15.06.1944 Fahrgerät-Lehrgang bei der 3. U-Lehrdivision, Neustadt.
16.06.1944 - 19.08.1944 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
20.08.1944 - 03.09.1944 Nicht ermittelt.
04.09.1944 - 00.10.1944 Baubelehrung bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
00.10.1944 - 00.12.1944 Nicht ermittelt.
00.12.1944 - 04.05.1945 Kommandant von U 792 (Wa 201) - (Walter-Versuchsboot).
04.05.1945 Verlust seines Bootes U 792 durch Selbstversenkung Kaiser-Wilhelm-Kanal (Aktion Regenbogen).
08.05.1945 - 09.09.1945 Britische Kriegsgefangenschaft in Deutschland.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 54. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 293 - S. 16. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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