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Günter Eppen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 12. Februar 2026, 13:47 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Datenblatt: Günter Oskar Ben Eppen
Geburtsdatum: 27.08.1912
Geburtsort: Winsen an der Luhe
Geburtsort Lage - Damals: Kreis Winsen an der Luhe - Regierungsbezirk Lüneburg - Preußische Provinz Hannover
Geburtsort Lage - Heute: Landkreis Harburg - Bundesland Niedersachsen
Todesdatum: 31.01.1943
Todesort: Golf von Biskaya verschollen
Position: Unbekannt
Todesursache: Verlust seines Bootes U 519
Dienstgrade
23.09.1933 Seekadett (Ernennung)
01.07.1934 Fähnrich zur See
01.04.1936 Oberfähnrich zur See
01.10.1936 Leutnant zur See
01.06.1938 Oberleutnant zur See
01.04.1941 Kapitänleutnant mit Rangdienstalter vom 01.04.1941 (-26-)
Orden und Auszeichnungen
06.06.1939 Deutsche Spanien-Kreuz in Silber mit Schwertern
00.05.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
30.12.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
01.04.1933 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 33.
01.04.1933 - 29.06.1933 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
30.06.1933 - 23.09.1933 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
24.09.1933 - 27.06.1934 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Karlsruhe.
28.06.1934 - 11.07.1934 Urlaub.
12.07.1934 - 18.04.1935 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
24.10.1934 - 30.10.1934 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Tender Nordsee.
07.02.1935 - 13.02.1935 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Tender Nordsee.
19.04.1935 - 20.05.1935 Infanterielehrgang für Fähnriche bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
21.05.1935 - 08.06.1935 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
09.06.1935 - 29.07.1935 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
30.07.1935 - 24.08.1935 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
25.08.1935 - 31.08.1935 U-Lehrgang an der U-Abwehrschule, Kiel-Wik.
01.09.1935 - 18.09.1935 Flaklehrgang für Fähnriche an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
19.09.1935 - 07.12.1935 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
08.12.1935 - 18.05.1937 Bordausbildung und Divisionsleutnant auf dem Panzerschiff Admiral Scheer.
19.05.1937 - 00.09.1939 Nicht ermittelt.
00.09.1939 - 00.03.1940 Lehrer Nachrichtenschule, Aurich.
00.03.1940 - 00.06.1941 Nachrichtenoffizier in der Marinenachrichtenabteilung Molde.
03.10.1938 - 28.11.1938 U-Lehrgang für Offiziere an der U-Schule, Neustadt.
29.11.1938 - 14.01.1939 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
15.01.1939 - 27.09.1939 Lehrer in der I. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Kiel.
28.09.1939 - 05.03.1940 Lehrer an der Nachrichtenschule, Aurich.
06.03.1940 - 30.06.1941 Marinenachrichtenoffizier Kiel später Marinenachrichtenoffizier Molde.
01.07.1941 - 29.08.1941 U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
30.08.1941 - 08.10.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
09.10.1941 - 28.12.1941 Wachoffizier (überplanmäßig) auf U 38 (IX A) unter Ulrich Folkers und Gustav-Adolf Janssen. 1 Unternehmung:
15.10.1941 - 29.11.1941 - Nordatlantik, südöstlich von Grönland.
29.12.1941 - 10.02.1942 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 26. U-Flottille, Pillau.
11.02.1942 - 16.02.1942 Ortungslehrgang (Funkmeß) bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Zeven.
17.02.1942 - 06.05.1942 Baubelehrung für U 519 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
07.05.1942 - 31.01.1943 Kommandant von U 519 (IX C). 2 Unternehmungen:
17.10.1942 - 29.12.1942 - Mittelatlantik, westlich von Gibraltar und Marokko.
30.01.1943 - 30.01.1943 - Golf von Biskaya.
30.01.1943 Beim Verlust seines Bootes U 519, im Golf von Biskaya, ums Leben gekommen.
Das Boot ist aus unbekannter Ursache verschollen. U 519 befand sich auf dem Weg zu einem Einsatz im Nordatlantik. Eine Erklärung für den Verlust ist derzeit nicht bekannt. Nach Beobachtungen von U 183 und U 332 besteht jedoch die Möglichkeit, dass U 519 bei einem Angriff der Vickers Wellington B des RAF Squadron 172, am 04.03.1943 in Position 46° 40' Nord - 15° 50' West, versenkt wurde, wobei das angreifende Flugzeug seinerseits von dem U-Boot abgeschossen wurde. (Totalverlust, 50 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 60. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 58 - 59. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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