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Peter Matthes

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Peter Matthes
Geburtsdatum: 09.01.1918
Geburtsort: Leipzig/Probstheida
Geburtsort Lage-Damals: Stadtteil von Leipzig (1910) - Exemte Stadt - Kreishauptmannschaft Leipzig - Königreich Sachsen
Geburtsort Lage-Heute: Stadtteil von Leipzig - Kreisfreie Stadt - Bundesland Sachsen
Todesdatum: 30.04.1945 (27 Jahre)
Todesort: Nordatlantik westlich von Brest (Frankreich)
Position: 47° 51' Nord - 06° 46' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 326
Dienstgrade
29.06.1938 Seekadett (Ernennung)
01.04.1939 Fähnrich zur See
01.03.1940 Oberfähnrich zur See
01.05.1940 Leutnant zur See
01.04.1942 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1942 (-138-)
01.01.1945 Kapitänleutnant
Orden und Auszeichnungen
01.05.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.1941 Kriegsabzeichen für Minensuch-, Ubootsjagd- und Sicherungsverbände
00.10.1941 Dienstauszeichnung IV. Klasse
28.10.1941 Flotten-Kriegsabzeichen
Militärischer Werdegang
09.10.1937 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 37 b.
09.10.1937 - 27.02.1938 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1938 - 30.06.1938 Bordausbildung auf dem Schulschiff Albert-Leo Schlageter.
01.07.1938 - 12.03.1939 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
13.03.1939 - 29.09.1939 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
30.09.1939 - 30.11.1939 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
01.12.1939 - 00.01.1940 Auf dem Torpedoboot Leopard in der 6. Torpedobootsflottille.
00.01.1940 - 10.04.1940 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Königsberg.
11.04.1940 - 00.12.1940 Beim Hafenkapitän Bergen.
00.12.1940 - 00.06.1941 Bootskommandant in der Hafenschutzflottille Bergen.
00.03.1941 - 05.06.1943 Wachoffizier in der 3. Torpedobootsflottille.
06.06.1943 - 01.08.1943 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
02.08.1943 - 25.09.1943 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
26.09.1943 - 31.10.1943 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.11.1943 - 20.11.1943 U-Flakausbildung an der Marine-Flakschule VII, Swinemünde.
21.11.1943 - 15.01.1944 Zugführerlehrgang bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Zeven.
16.01.1944 - 31.01.1944 Fahrgerät-Lehrgang bei der 3. U-Lehrdivision, Neustadt.
01.02.1944 - 27.03.1944 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
31.03.1944 - 05.06.1944 Baubelehrung für U 326 bei der 5. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Rostock.
06.06.1944 - 30.04.1945 Kommandant von U 326 (VII C/41). 1 Unternehmung:
04.03.1945 - 30.04.1945 - Nordatlantik, um England, südwestlich Irland.
30.04.1945 Beim Verlust seines Bootes U 326, im Nordatlantik westlich von Brest, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde, durch Retro-Bomben der Consolidated PBY Catalina R (Frederick-Georg Lake) der US-Navy-Squadron VP 63, versenkt. (Totalverlust, 43 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"-Mittler Verlag 1996-S. 156. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945"-Podzun Verlag 1956-Band 3-Abschnitt 292-S. 152. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches"- Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912-1935. | → ZVAB-Antiquariat
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