|
|
|
| Verband
|
2. U-Stammkompanie (21. U-Flottille)
|
|
|
|
|
| Die 2. U-Stammkompanie der 21. U-Flottille war eine personelle Sammeleinheit am Standort Pillau (Ostpreußen). Sie diente als administrative Basis für das Personal der 21. Unterseebootsflottille, die primär als Schulflottille für die taktische Ausbildung künftiger Kommandanten und Wachoffiziere fungierte. In der Stammkompanie wurde das fluktuierende Personal – bestehend aus Lehrgangsteilnehmern, Stammbesatzungen der Schulboote sowie Ersatzpersonal – truppendienstlich geführt, verpflegt und verwaltet. Sie sicherte den geregelten Ablauf zwischen den theoretischen Unterrichtsphasen an Land und den praktischen Schießübungen auf See.
|
|
|
|
|
| Entstehung, Funktion und Aufgaben
|
|
|
| Aufstellung: |
Etablierung im Zuge der Verlegung der 21. U-Flottille nach Pillau; organisatorisch eng mit dem Flottillenstab verbunden.
|
| Aufgabe: |
Personalverwaltung; Überwachung der Lehrgangslisten; Einkleidung und Ausrüstung; Durchführung des Wach- und Standortdienstes.
|
| Standort: |
Pillau (Ostpreußen). Unterbringung in Kasernenanlagen nahe der Liegeplätze der Schulboote.
|
| Ende 1945: |
Auflösung im Frühjahr 1945 bei der Räumung Ostpreußens; Überführung der Personalakten und des Stammes nach Westen.
|
|
|
| Spezifische Merkmale
|
|
|
| Schulbetrieb: |
Die Kompanie verwaltete insbesondere die Teilnehmer der Kommandanten-Schiesslehrgänge während ihres Aufenthalts in Pillau.
|
| Verwaltung: |
Führung der Stammrollen für die festen Besatzungen der über 50 Schulboote, die zeitweise der Flottille unterstellt waren.
|
| Disziplin: |
Aufrechterhaltung der militärischen Ordnung in einem durch ständigen Personalwechsel geprägten Schulverband.
|
|
|
| Relevanz für die U-Boot-Waffe
|
|
|
| Kadererhalt: |
Sicherstellung der personellen Einsatzbereitschaft der Schulboote, die als Ziel- und Übungsschiffe für die gesamte U-Boot-Waffe unverzichtbar waren.
|
| Ausbildung: |
Koordinierung der Zuweisung von Spezialisten (Funker, Torpedomechaniker) zu den Übungsabschnitten der 21. U-Flottille.
|
| Mobilität: |
Schnelle Bereitstellung von Ersatzpersonal bei Ausfällen innerhalb der Schulbesatzungen zur Vermeidung von Ausbildungsstopps.
|
|
|
| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
|
|
|
| BArch RM 87 |
Befehlshaber der Unterseeboote: Akten über die Organisation und Stellenbesetzung der 21. U-Flottille und ihrer Stammkompanien.
|
| BArch PERS 6 |
Personalakten: Werdegänge mit dem Nachweis der Kommandierung zur „2. U-Stammkompanie / 21. U-Flottille“.
|
| BArch RM 121 |
Marinelehrgänge und Schulen: Unterlagen zum Personalwesen in den U-Boot-Schulverbänden der Ostsee.
|
|
|
| Literaturverweise
|
|
|
| Rössler, Eberhard |
„Die deutsche U-Boot-Waffe: Ausbildung, Taktik und Technik“ (Details zur 21. U-Flottille).
|
| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel Ausbildung: Schulflottillen).
|
| Wegner, Günter |
„Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Systematik der U-Boot-Stammverbände).
|
|
|
| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
|
|
|
|
|
| ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
|