Aktionen

U-Bootabwehrschule

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 14. März 2026, 15:14 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

U-BootschuleU-BootabwehrschuleTechnische Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote

Dienststelle U-Bootabwehrschule
Die U-Bootabwehrschule wurde im September 1939 in Gotenhafen aufgestellt. Im Zuge der Aufspaltung der U-Bootschule im Jahr 1943 wurde sie in zwei Abteilungen gegliedert und im Juli 1943 nach Bergen (Norwegen) verlegt, wo sie bis Kriegsende verblieb. Die Schule unterstand zunächst dem Küstenbefehlshaber sowie der Torpedoinspektion (T.I.) und wurde später dem Befehlshaber der Sicherungsstreitkräfte angegliedert. Da die Schule keine eigenen U-Boote besaß, erfolgte die praktische Ausbildung zur Abwehr feindlicher U-Boote an fremden Einheiten oder Schulbooten anderer Flottillen.
Bestandszeit und Standorte
Zeitraum: September 1939 bis 08.05.1945.
Standorte: Gotenhafen (1939–1943); Bergen/Norwegen (ab Juli 1943).
Unterstellung: Torpedoinspektion (T.I.); Befehlshaber der Sicherungsstreitkräfte (B.S.S.).
Kommandanten der Schule
09/1939 - 10/1942 Kapitän zur See Eberhardt Schmidt.
10/1942 - 01/1943 Fregattenkapitän Julius Waller.
01/1945 - 05/1945 Kapitän zur See Günther von Selchow.
Relevanz für die Seekriegsführung
Ausbildung: Schulung von Besatzungen von Vorpostenbooten und Zerstörern in der U-Jagd.
Taktik: Entwicklung von Verfahren zur Ortung und Bekämpfung (Wabos, Horchdienst).
Kooperation: Enge Zusammenarbeit mit der Torpedoversuchsanstalt (TVA) und Horchstellen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 Marinelehrgänge: Lehrpläne und Vorschriften der U-Bootabwehrschule.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Berichte über die Verlegung nach Bergen 1943.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Kommandanten Schmidt, Waller und von Selchow.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Ausbildungswesen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Schulkommandos).
Rössler, Eberhard „Die deutschen U-Boote und ihre Gegner“ (U-Abwehr-Organisation).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132

U-BootschuleU-BootabwehrschuleTechnische Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote