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Korvettenleutnant

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Dienstgrad Korvettenleutnant
Der Korvettenleutnant war in der k.u.k. Kriegsmarine der unterste Offiziersdienstgrad der Seeoffizierslaufbahn. Er wurde im Jahr 1916 als neue Rangstufe zwischen dem Seefähnrich und dem Fregattenleutnant eingeführt. Er entsprach im Ranggefüge etwa dem Leutnant zur See der deutschen Kaiserlichen Marine. Korvettenleutnants dienten als Wachoffiziere auf größeren Einheiten oder als Kommandanten kleinerer Fahrzeuge sowie als Zweit- oder Dritt-Offiziere auf Unterseebooten.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Rangstufe: Eingeführt 1916; unterster Offiziersrang der k.u.k. Flotte.
Aufgabe: Wachdienst; Führung von Geschützgruppen; Navigationsdienst.
Unterstellung: Kommandant der Einheit; dienstältere Offiziere des Schiffes.
Ende: November 1918; Auflösung des k.u.k. Ranggefüges.
Spezifische Merkmale
Kennzeichnung: Ein 13 mm breiter goldener Ärmelstreifen mit einer Schlinge.
Status: Voller Offiziersstatus mit entsprechender Disziplinargewalt.
Ausbildung: Absolventen der Marineakademie nach Abschluss der Seezeit als Seefähnrich.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Verwendung: Einsatz als Wachoffizier auf Front-U-Booten im Mittelmeer.
Nachwuchs: Wichtige Personallieferung für die schnell expandierende U-Boot-Waffe ab 1916.
Aufstieg: Vorstufe zur Qualifikation als U-Boot-Kommandant.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
ÖStA / KA Österreichisches Staatsarchiv: Personalakten und Belohnungsanträge der Marine.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge ehemaliger k.u.k. Offiziere.
Literaturverweise
Aichelburg, W. „Die Unterseeboote Österreich-Ungarns“.
Pawlik, Georg „Die k.u.k. Kriegsmarine 1914–1918“.
Zienert, Josef „Unsere Marine: Dienstgrade und Uniformen“.
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