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| Ereignis
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Genua-Woche 1939 (Settimana di Genova)
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| Die Genua-Woche im Frühjahr 1939 war eine der letzten großen internationalen Segelregatten vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Die Kriegsmarine nahm mit einer starken Delegation von Offizieranwärtern und erfahrenen Seglern teil, um den hohen Stand der deutschen Seesportausbildung im Ausland zu repräsentieren. Neben dem sportlichen Wettbewerb in verschiedenen Bootsklassen (u. a. Starboote und 6-m-R-Yachten) diente die Veranstaltung der Pflege der militärpolitischen Beziehungen zum Bündnispartner Italien. Die Erfolge der deutschen Segler wurden von der Marineführung als Beweis für die nautische Exzellenz und den Kampfgeist der jungen Offiziersgeneration gewertet.
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| Ablauf und sportliche Bedeutung
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| Zeitraum: |
Frühjahr (März/April) 1939; Austragungsort: Golf von Genua (Italien).
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| Teilnahme: |
Abordnungen der Marineschule Mürwik und des Marine-Regatta-Vereins (MRV) mit schuleigenen Jachten.
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| Bootsklassen: |
Schwerpunkt auf Starbooten, 6-m-R-Jachten sowie olympischen Bootsklassen zur Vorbereitung auf künftige Wettkämpfe.
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| Diplomatie: |
Empfänge durch die italienische Regia Marina und Austausch zwischen deutschen und italienischen Seekadetten.
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| Spezifische Merkmale
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| Wetter: |
Die schwierigen Windverhältnisse im Mittelmeer forderten von den deutschen Seglern eine rasche Umstellung von den gewohnten Ostseebedingungen.
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| Repräsentation: |
Die Teilnahme unterstrich den Anspruch der Kriegsmarine, eine technisierte und zugleich traditionell-seemännisch verwurzelte Elite zu bilden.
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| Personal: |
Zahlreiche Teilnehmer der Genua-Woche übernahmen bei Kriegsbeginn unmittelbar verantwortungsvolle Posten als Wachoffiziere auf U-Booten.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Führungsschulung: |
Die hier unter Regattabedingungen bewiesene Nervenstärke galt als wesentliches Auswahlkriterium für die Eignung zum U-Boot-Kommandanten.
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| Kameradschaft: |
Der enge Kontakt zu italienischen Marineoffizieren legte den Grundstein für die spätere Zusammenarbeit in den Mittelmeerstützpunkten (z. B. La Spezia).
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| Taktik: |
Das Verständnis für Strömung und Windvorteile im Küstenvorfeld Genues erwies sich später bei Operationen im Ligurischen Meer als vorteilhaft.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 121 |
Marinelehrgänge und Schulen: Berichte über die Entsendung von Segelkommandos zu internationalen Regatten 1939.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Werdegänge mit Auszeichnungen für sportliche Leistungen während der „Genua-Woche“.
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| BArch RM 112 |
Marinestation der Ostsee: Unterlagen zur Logistik und zum Transport der Regattajachten nach Italien.
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| Literaturverweise
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| Richter, Klaus |
„Sails and Swastikas: The History of the German Navy Yachting“ (Details zu den Auslandseinsätzen).
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Seesport und internationale Beziehungen).
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| Aretz, Bernd |
„Die Marineschule Mürwik: Geschichte und Struktur der Offiziersausbildung“ (Abschnitt: Sportliche Repräsentation).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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