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2. Minensuchhalbflottille

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Verband 2. Minensuchhalbflottille
Die 2. Minensuchhalbflottille war eine organisatorische Einheit der Reichsmarine und der frühen Kriegsmarine. Im Zuge der Aufrüstung wurde sie bereits 1937/38 zur Aufstellung der regulären 2. Minensuchflottille herangezogen. Bei Kriegsausbruch 1939 existierte die Struktur der "Halbflottillen" im aktiven Dienst nicht mehr. Erst nach der Kapitulation 1945 wurde die Bezeichnung im Rahmen des Deutschen Minenräumdienstes (GMSA) für kleinere Räumgruppen in der Ostsee unter britischer Aufsicht kurzzeitig wiederbelebt.
Phasen und Schicksal
Aufstellung: 1930er Jahre als Teil der Minensuchstreitkräfte der Ostsee (Kiel).
Auflösung: 1937/1938; Eingliederung in die neu formierte 2. Minensuchflottille (2. M-Flottille).
Mobilmachung: 1939 nicht mehr im Verzeichnis der aktiven Verbände; Aufgaben durch 2. M-Flottille übernommen.
Nachkrieg: Neuaufstellung 1945 innerhalb der GMSA zur Räumung der westlichen Ostsee.
Spezifische Merkmale (Vorkrieg)
Ausbildung: Kaderschmiede für das Minensuchpersonal der späteren Expansionswellen.
Schiffsmaterial: Ausrüstung mit Booten des Typs 1916; schrittweiser Ersatz durch M-Boot-Neubauten (Typ 35).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Wegbereiter: Die Ausbildungsmethodik war Grundlage für die spätere Sicherung der U-Boot-Übungsgebiete.
Kaderpool: Zahlreiche Offiziere wechselten während der U-Boot-Aufrüstung (1935–1939) zur U-Boot-Waffe.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 61 Minensuchverbände: Unterlagen zur Umgliederung der Halbflottillen (1937/38).
BArch RM 125 GMSA: Akten über die Reaktivierung der Bezeichnung "Halbflottille" (1945).
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Die Minensuchflottillen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Stammtafeln).
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