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| Dienststelle
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Marinegruppenkommando Nord
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| Das Marinegruppenkommando Nord entstand am 10.08.1940 durch die Verlegung und Umbenennung des Marinegruppenkommandos Ost nach Wilhelmshaven-Sengwarden. Es fungierte als operative Führungsstelle für den Ostseeraum, die Deutsche Bucht sowie Dänemark und Norwegen. Am 17.04.1941 verlegte der Stab nach Kiel. Zum 15.04.1943 erfolgte die Zusammenlegung mit dem Flottenkommando zur Bündelung der operativen Seekriegsführung im Nordraum. Die Dienststelle koordinierte die Abwehr feindlicher Angriffe und leitete großräumige operative Maßnahmen der Marinestationen Nord und Ost sowie des Flottenkommandos bis zu ihrer Auflösung am 01.05.1944.
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| Entstehung, Funktion und Ende
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| Aufstellung: |
10.08.1940 aus Marinegruppenkommando Ost; Sitz zunächst Wilhelmshaven-Sengwarden, ab April 1941 Kiel.
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| Aufgabe: |
Operative Seekriegsführung im Nordraum; Führung unterstellter Seestreitkräfte; Koordinierung der Verteidigung bei feindlichen Angriffen.
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| Fusion: |
15.04.1943 Verschmelzung mit dem Flottenkommando zur Straffung der Befehlswege im Nordmeer und der Ostsee.
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| Ende 1944: |
Auflösung am 01.05.1944; Übergang der operativen Führung im norwegischen Raum auf das Marineoberkommando (MOK) Norwegen.
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| Spezifische Merkmale
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| Befehlsgewalt: |
Dem Kommando unterstanden sämtliche See- und Sicherungsbefehlshaber in den Gebieten Nordsee, Ostsee, Dänemark und Norwegen.
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| Strategie: |
Leitung komplexer Operationen, die eine übergeordnete Regelung zwischen den Marinestationen und dem Flottenkommando erforderten.
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| Stab: |
Besetzung durch hochrangige Admirale (u. a. Generaladmiral Rolf Carls und Generaladmiral Otto Schniewind).
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Marschsicherung: |
Koordination der Geleitsicherung für U-Boote durch die dänischen Gewässer und entlang der norwegischen Küste.
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| Nordmeer: |
Strategische Planung des Zusammenwirkens von schweren Überwassereinheiten und U-Booten gegen die alliierten Eismeergeleitzüge.
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| Stützpunktverteidigung: |
Organisation des großräumigen Küstenschutzes für die U-Boot-Basen in Norwegen gegen britische Vorstöße.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 35-I |
Marinegruppenkommando Nord: Kriegstagebücher, operative Befehle und Akten zur Küstenverteidigung.
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| BArch RM 7 |
Seekriegsleitung: Akten über die Organisation der Marinegruppen und die Zusammenlegung mit dem Flottenkommando.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Nachweise über die Oberbefehlshaber und Stabsoffiziere des Marinegruppenkommandos Nord.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel: Die operative Führung – Marinegruppen).
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| Salewski, Michael |
„Die deutsche Seekriegsleitung 1935–1945“ (Details zur strategischen Rolle im Nordraum).
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| Wegner, Günter |
„Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Oberbefehlshaber der Gruppe Nord).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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