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Gruppenoffizier

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Datenblatt Gruppenoffizier
Ein Gruppenoffizier war eine Schlüsselposition innerhalb der militärischen Erziehung und Ausbildung an den Marineschulen (wie der Marineschule Mürwik) oder den Unterseeboots-Lehr-Divisionen.
Definition und Stellung
Der Gruppenoffizier (meist im Dienstgrad eines Oberleutnants zur See oder Kapitänleutnants) war der direkte Disziplinarvorgesetzte und Mentor einer Ausbildungsgruppe von Offiziersanwärtern (Seekadetten, Fähnriche zur See). Er begleitete seine Gruppe oft über die gesamte Dauer eines Lehrgangs.
Zentrale Aufgaben
Militärische Erziehung: Er war verantwortlich für die Formung des Charakters und der soldatischen Haltung der Anwärter. Dazu gehörten die Überwachung von Disziplin, Ordnung und dem korrekten Auftreten in Uniform.
Fachliche Aufsicht: Er koordinierte den Lehrplan der Gruppe und stellte sicher, dass die Teilnehmer die Anforderungen in Lehrgängen wie dem Torpedolehrgang oder dem Nachrichtenlehrgang erfüllten.
Beurteilungswesen: Eine seiner wichtigsten Aufgaben war das Erstellen von Eignungsberichten. Sein Urteil entschied maßgeblich darüber, ob ein Anwärter zum Fähnrich zur See befördert wurde oder für die U-Boot-Waffe (beispielsweise auf einem Typ VII C) geeignet war.
Bedeutung für die U-Boot-Waffe
Da viele Kommandanten zuvor als Gruppenoffiziere an Schulen tätig waren, prägten sie die nächste Generation:
Erfahrungstransfer: Offiziere mit Fronterfahrung wurden gezielt als Gruppenoffiziere eingesetzt, um den Schülern praxisnahes Wissen über den Dienst an Bord eines Typ XXI zu vermitteln.
Vorbildfunktion: Er lebte die Werte vor, die an Bord eines U-Bootes – wo Enge und Stress herrschten – für den Zusammenhalt der Besatzung unerlässlich waren.
Quellenangabe
Marine-Dienstvorschrift Nummer 416 Bestimmungen für die Ausbildung und die Befugnisse der Ausbildungsoffiziere.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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