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Günther Fiebig

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Günther Fiebig
Geburtsdatum: 06.03.1920
Geburtsort: Kiel
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Kiel - Regierungsbezirk Schleswig - Preußische Provinz Schleswig-Holstein
Geburtsort Lage - Heute: Kreisfreie Stadt - Landeshauptstadt - Bundesland Schleswig-Holstein
Todesdatum: 07.06.1984 (64 Jahre)
Todesort: Bonn
Todesort - Lage: Regierungsbezirk Köln - Bundesland Nordrhein-Westfalen
Dienstgrade
01.07.1939 Seekadett (Ernennung)
01.12.1939 Fähnrich zur See
01.08.1940 Oberfähnrich zur See
01.04.1941 Leutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1941 (-76-)
01.04.1943 Oberleutnant zur See mit Wirkung vom 01.04.1943 und Rangdienstalter vom 01.01.1943 (-95-)
Orden und Auszeichnungen
26.06.1942 Eiserne Kreuz 2. Klasse
01.10.1942 Dienstauszeichnung IV. Klasse
12.10.1942 Flotten-Kriegsabzeichen
Militärischer Werdegang
01.10.1938 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 38.
01.10.1938 - 27.02.1939 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1939 - 30.06.1939 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Albert-Leo Schlageter.
01.07.1939 - 13.10.1939 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
14.10.1939 - 01.03.1940 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
02.03.1940 - 30.04.1940 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.05.1940 - 00.05.1940 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
00.05.1940 - 00.10.1940 Wachoffizier auf dem Geleitboot F 7 der Geleitflottille.
00.11.1940 - 00.03.1941 Bordausbildung auf dem Leichter Kreuzer Emden.
00.03.1941 - 30.04.1943 Divisionsleutnant, Flakleiter und Adjutant auf dem Schwerer Kreuzer Lützow.
01.05.1943 - 03.07.1943 U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
04.07.1943 - 28.08.1943 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
29.08.1943 - 02.10.1943 U-Wachoffizierslehrgang an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
03.10.1943 - 23.10.1943 U-Flakausbildung an der Marine-Flakschule VII, Swinemünde.
01.11.1943 - 30.11.1943 Fahrschüler bei der 23. U-Flottille, Danzig.
01.12.1943 - 15.01.1944 Kommandanten-Lehrgang. 61. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
00.02.1944 - 19.05.1944 Baubelehrung für U 1131 bei der 1. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Kiel.
20.05.1944 - 01.04.1945 Kommandant von U 1131 (VII C) - (Ausbildungsboot).
30.03.1945 Verlust seines Bootes U 1131 in Hamburg.
Das Boot wurde, in Hamburg-Finkenwerder bei der Deutsche Werft AG, im Rüschkanal südöstlich der U-Bootbunkers Fink II, durch Fliegerbomben, während eines Bombenangriffes von 301 Boeing B-17 Flying Fortress der 8. USAAF, schwer beschädigt. Das Boot kenterte, sank aber nicht. Endgültig wurde U 1131, am 01.04.1945 und zuletzt am 09.04.1945, bei britischen Bombenangriffen durch Fliegerbombentreffer zerstört. (keine Verluste).
00.05.1945 - 23.05.1945 Zur Verfügung des Wachbataillon Dönitz auf dem Gelände der Marine-Kriegsschule, Flensburg - Mürwik.
23.05.1945 - 00.06.1945 Kommandant von Räumboot R 52 der 4. Räumbootsflottille.
08.05.1945 - 05.08.1945 Britische Kriegsgefangenschaft in Deutschland.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 64. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 63. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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