U 9: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Wolfgang Lüth]], lief am 16.01.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, und der Aufnahme des [[Eisschutz]] in Brunsbüttel, operierte das Boot in der Nordsee und vor der englischen Küste, vor Kinnairds Head. Auf dem Rückmarsch ging es über Helgoland (Geleitaufnahme), nach Wilhelmshaven. Nach 6 Tagen und zurückgelegten 499 sm über und 68,5 sm unter Wasser, lief U 9 am 22.01.1940 in Wilhelmshaven ein. U 9 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Wolfgang Lüth]], lief am 16.01.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, und der Aufnahme des [[Eisschutz]] in Brunsbüttel, operierte das Boot in der Nordsee und vor der englischen Küste, vor Kinnairds Head. Auf dem Rückmarsch ging es über Helgoland (Geleitaufnahme), nach Wilhelmshaven. Nach 6 Tagen und zurückgelegten 499 sm über und 68,5 sm unter Wasser, lief U 9 am 22.01.1940 in Wilhelmshaven ein. U 9 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 2.367 BRT versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 2. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 2. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Wolfgang Lüth]], lief am 05.02.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot legte 9 Minen vor dem Moray Firth und operierte danach in der nördlichen Nordsee. Nach 12 Tagen und zurückgelegten 1.099 sm über und 96 sm unter Wasser, lief U 9 am 17.02.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. U 9 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Wolfgang Lüth]], lief am 05.02.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot legte 9 Minen vor dem Moray Firth und operierte danach in der nördlichen Nordsee. Nach 12 Tagen und zurückgelegten 1.099 sm über und 96 sm unter Wasser, lief U 9 am 17.02.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. U 9 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 7.208 BRT versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 3. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 3. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Wolfgang Lüth]], lief am 05.05.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, und der Übernachtung in Brunsbüttel, operierte das Boot in der Nordsee und vor der niederländischen Küste. Nach 10 Tagen und zurückgelegten 870 sm über und 105 sm unter Wasser, lief U 9 am 15.05.1940 in Wilhelmshaven ein. U 9 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Wolfgang Lüth]], lief am 05.05.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, und der Übernachtung in Brunsbüttel, operierte das Boot in der Nordsee und vor der niederländischen Küste. Nach 10 Tagen und zurückgelegten 870 sm über und 105 sm unter Wasser, lief U 9 am 15.05.1940 in Wilhelmshaven ein. U 9 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 3.811 BRT und 1 U-Boot mit 552 ts versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 6. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 6. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 6. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 6. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Wolfgang Lüth]], lief am 16.05.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Ärmelkanal. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme), Wilhelmshaven und den Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 14 Tagen und zurückgelegten 960 sm über und 141 sm unter Wasser, lief U 9 am 30.05.1940 in Kiel ein. Das Boot verlegte nach dieser Unternehmung nach Memel und dann nach Pillau. Anschließend ging es in die Werft nach Kiel. Dort wurde es im Mai 1942 außer Dienst gestellt, zerlegt, und über die Elbe und Donau in das Schwarze Meer verbracht. In Galatz wurde es wieder zusammengebaut und der [[30. U-Flottille]] in Konstanza zugeteilt. U 9 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Wolfgang Lüth]], lief am 16.05.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Ärmelkanal. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme), Wilhelmshaven und den Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 14 Tagen und zurückgelegten 960 sm über und 141 sm unter Wasser, lief U 9 am 30.05.1940 in Kiel ein. Das Boot verlegte nach dieser Unternehmung nach Memel und dann nach Pillau. Anschließend ging es in die Werft nach Kiel. Dort wurde es im Mai 1942 außer Dienst gestellt, zerlegt, und über die Elbe und Donau in das Schwarze Meer verbracht. In Galatz wurde es wieder zusammengebaut und der [[30. U-Flottille]] in Konstanza zugeteilt. U 9 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 3.256 BRT versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 7. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 7. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 7. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 7. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Hans-Joachim Schmidt-Weichert]], lief am 16.06.1943 von Konstanza aus. Das Boot lief zur großen Werftliegezeit, über Sulina, nach Galatz. Am 17.08.1943 lief das Boot über Sulina zurück nach Konstanza, wo es am 19.08.1943 einlief. | + | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Hans-Joachim Schmidt-Weichert]], lief am 16.06.1943 von Konstanza aus. Das Boot lief zur großen Werftliegezeit, über Sulina, nach Galatz. Am 17.08.1943 lief das Boot über Sulina zurück nach Konstanza, wo es am 19.08.1943 einlief. Am 26.08.1943 lief U 9 zur Unternehmung von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Der Rückmarsch führte über Jalta und Sewastopol (Brennstoffergänzung), nach Konstanza. Nach 15 Tagen und zurückgelegten 1.661 sm über und 157,6 sm unter Wasser, lief U 9 am 10.09.1943 wieder in Konstanza ein. U 9 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 13. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 13. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 13. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 13. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Klaus Petersen]], lief am 26.04.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Nach 32 Tagen, lief U 9 am 28.05.1944 wieder in Konstanza ein. U 9 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 9, unter Kapitänleutnant [[Klaus Petersen]], lief am 26.04.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Nach 32 Tagen, lief U 9 am 28.05.1944 wieder in Konstanza ein. U 9 konnte auf dieser Unternehmung 1 Torpedoboot mit 490 ts beschädigen. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 18. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 18. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 9 - 18. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 18. Unternehmung]] | ||
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| − | | | + | | [[Besatzungsliste U 9|Klick hier → Besatzungsliste U 9]] || [[Versenkungserfolge U 9|Klick hier → Versenkungserfolge U 9]] |
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| − | | colspan="3" | U 9 wurde am 20.09.1944 um 10:30 Uhr bei einem sowjetischen Luftangriff, von 62 sowjetischen Bombern sowie 80 Jagd- und Schlachtflugzeugen, auf Konstanza durch Bombentreffer zerstört | + | | colspan="3" | U 9 wurde am 20.09.1944 um 10:30 Uhr bei einem sowjetischen Luftangriff, von 62 sowjetischen Bombern sowie 80 Jagd- und Schlachtflugzeugen, auf Konstanza durch Bombentreffer zerstört. |
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| colspan="3" | U 9 wurde am 22.10.1944 durch den sowjetischen Havariedienst der Schwarzmeerflotte gehoben. Es wurde Ende März 1945 zur Reparatur ins Dock und später zur Überführung in die Werft nach Nikolaev überführt. Am 19.04.1945 wurde U 9 als TS-16 in die sowjetische Schwarzmeerflotte aufgenommen und im Oktober 1945 in Sewastopol einer sowjetischen U-Boot-Lehrdivision zugeführt. Am 25.11.1945 wurde das Boot wegen ständiger Störungen kampfuntauglich. Es wurde ausgegliedert und zur Verschrottung vorgesehen. Das Boot wurde am 12.12.1946 zum Abwracken freigegeben. | | colspan="3" | U 9 wurde am 22.10.1944 durch den sowjetischen Havariedienst der Schwarzmeerflotte gehoben. Es wurde Ende März 1945 zur Reparatur ins Dock und später zur Überführung in die Werft nach Nikolaev überführt. Am 19.04.1945 wurde U 9 als TS-16 in die sowjetische Schwarzmeerflotte aufgenommen und im Oktober 1945 in Sewastopol einer sowjetischen U-Boot-Lehrdivision zugeführt. Am 25.11.1945 wurde das Boot wegen ständiger Störungen kampfuntauglich. Es wurde ausgegliedert und zur Verschrottung vorgesehen. Das Boot wurde am 12.12.1946 zum Abwracken freigegeben. | ||
Version vom 16. März 2026, 11:06 Uhr
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