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Marine-Artartillerieabteilung 115: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die Marine-Artillerieabteilung 115 wurde am 26.08.1939 in Pillau mit sieben Batterien aufgestellt und dem Küstenbefehlshaber Östliche Ostsee unterstellt. Im Januar 1940 wurde der Stab mit der 1. und 4. Batterie abgegeben und im Sommer 1940 wieder errichtet. Dazu wurden die 10. - 12. Batterie aufgestellt, aber im Gegenzug die 4. - 7. Batterie wieder aufgelöst. Die 11. Batterie kam 1942 zur Marine-Artillerie-Abteilung 603. Am 10.09.1942 wurde die Abteilung zur 5. Ersatz-Marine-Artillerieabteilung Pillau umgewandelt.
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| Führungshärte: || colspan="3" | Die Erfahrung in der Küstenartillerie galt als Ausweis für die notwendige disziplinarische Reife und administrative Sicherheit für spätere Bordkommandos.
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| colspan="3" | Lexikon der Wehrmacht [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/MarineArtAbt/MarineArtAbt115.htm | → Marine-Artartillerieabteilung 115]
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Aktuelle Version vom 1. März 2026, 12:54 Uhr

Dienststellung Marine-Artillerieabteilung 115
Die Marine-Artillerieabteilung 115 wurde am 26.08.1939 in Pillau mit sieben Batterien aufgestellt und dem Küstenbefehlshaber Östliche Ostsee unterstellt. Im Januar 1940 wurde der Stab mit der 1. und 4. Batterie abgegeben und im Sommer 1940 wieder errichtet. Dazu wurden die 10. - 12. Batterie aufgestellt, aber im Gegenzug die 4. - 7. Batterie wieder aufgelöst. Die 11. Batterie kam 1942 zur Marine-Artillerie-Abteilung 603. Am 10.09.1942 wurde die Abteilung zur 5. Ersatz-Marine-Artillerieabteilung Pillau umgewandelt. Sie sicherte die Küstenabschnitte Ostpreußens und stellte die artilleristische Verteidigung der Hafeneinfahrten sicher.
Aufgaben und Funktionen
Stellvertreter: Abteilungskommandeur in Pillau; verantwortlich für die taktische Führung der Batterien und die artilleristische Sicherung der Küstenabschnitte.
Innendienst: Organisation der Personalersatzgestellung sowie die logistische Verwaltung der Munitionsbestände und Geschützstellungen im Raum Pillau.
Personalführung: Ausbildung der Marineartilleristen an schweren Küstengeschützen; Vorbereitung der Rekruten auf den Einsatz in Frontabteilungen und Ersatzwesen.
Gefechtsstation: Überwachung der See- und Lufträume vor Pillau; Sicherstellung der Verteidigungsbereitschaft der stationären Batterien gegen feindliche Einheiten.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Führungshärte: Die Erfahrung in der Küstenartillerie galt als Ausweis für die notwendige disziplinarische Reife und administrative Sicherheit für spätere Bordkommandos.
Spezial-Personal: Besonders Offiziere der Crews 35 bis 37a dienten oft in Artillerieabteilungen, um die notwendige nautische und disziplinarische Sicherheit vor der Spezialisierung zu erlangen.
Taktische Schule: Die Ausbildung in der Zielansprache und Feuerleitung schulte die für U-Boot-Angriffe essentiellen Fähigkeiten in der Entfernungs- und Lageberechnung unter Gefechtsdruck.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 45-I Marineartillerieabteilungen: Dokumentation der Aufstellungsbefehle, Umgliederungen und der namentlichen Besetzung der 115. Abteilung.
BArch PERS 6 Personalakten: Invenio-Nachweis über Qualifikationsberichte zur artilleristischen und disziplinarischen Führung durch das Stammpersonal.
BArch RHD 18 M.Dv. 32: Offizielle Dienstvorschrift zur Regelung der Kompetenzen und Verantwortlichkeiten in Marine-Artillerieabteilungen und Ersatzabteilungen.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939-1945 (Band 2, Abschnitt Marineartillerie: Gliederung der Verbände im Raum Pillau).
Tessin, Georg Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS (Details zur Umwandlung der 115. Abteilung in die 5. Ersatz-Marine-Artillerieabteilung).
Harnier, Wilhelm Artillerie an den Küsten (Standardwerk zur taktischen Organisation und den spezifischen Aufgaben der Küstenartillerieverbände).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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