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Stammregiment Japan: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="2" | Das Stammregiment Japan wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs (ca. Frühjahr 1945) als administrative Sammelstelle für das im fernen Osten befindliche deutsche Marinepersonal aufgestellt. Da die Rückführung nach Deutschland aufgrund der alliierten Seeherrschaft unmöglich geworden war, diente das Regiment der organisatorischen Erfassung von Besatzungen versenkter oder internierter Schiffe, Personal der Marineattache-Stäbe sowie Technikern in japanischen Werften. Es unterstand dem Marineattache in Tokio und sollte die militärische Disziplin und administrative Betreuung der in Japan, Singapur und anderen japanisch besetzten Gebieten isolierten deutschen Marineangehörigen sicherstellen.
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| colspan="2" | Das Stammregiment Japan war die zentrale administrative Sammelstelle für das im fernöstlichen Operationsraum befindliche Personal der Kriegsmarine. Entgegen der Annahme einer rein endphasigen Aufstellung bestand die Struktur bereits ab Ende 1942, um das Personal der Überwasserschiffe, der Marineattache-Stäbe und der Vorbereitungs-Teams für die U-Boot-Stützpunkte (Monsun-Boote) zu führen. Es diente der Erhaltung der militärischen Disziplin, der Besoldung und der personellen Zuweisung in einem Raum, der vom Reichsgebiet faktisch abgeschnitten war. Die Dienststelle war eng mit dem Stab des Marineattaches in Tokio verzahnt und koordinierte die deutschen Belange in den japanischen Werften und Basen.
 
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| Aufstellung: || colspan="3" | Anfang 1945; Zusammenfassung verstreuter Marineangehöriger im japanischen Machtbereich.
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| Aufstellung: || colspan="3" | im Zuge der Ausweitung der maritimen Kooperation mit Japan.
 
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| Aufgabe: || colspan="3" | Personalerfassung; Disziplinarführung; administrative Betreuung; Vorbereitung auf Verteidigungsaufgaben.
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| Aufgabe: || colspan="3" | Personalerfassung; Disziplinarstrafgewalt; Verwaltung der z.V.-Stellungen; Logistik.
 
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| Unterstellung: || colspan="3" | Marineattache in Tokio (Vizeadmiral Paul Wenneker); OKM.
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| Unterstellung: || colspan="3" | Marineattache in Tokio (Vizeadmiral Paul Wenneker).
 
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| Ende 1945: || colspan="3" | September 1945; Auflösung nach der Kapitulation Japans und anschließende Internierung.
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| Ende 1945: || colspan="3" | September 1945; Auflösung nach der japanischen Kapitulation.
 
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| Struktur: || colspan="3" | Gliederung in Abteilungen und Kompanien je nach Standort (z.B. Tokio, Kobe, Singapur).
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| Struktur: || colspan="3" | Verwaltungseinheit für Offiziere „zur Verfügung“ (z.V.) und technisches Personal.
 
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| Personal: || colspan="3" | Besatzungen der Monsun-Boote, Überwasserschiffe (z.B. Hilfskreuzer) und Versorgungsstellen.
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| Standorte: || colspan="3" | Hauptquartier Tokio; Nebenstellen in Kobe (Werft-Stützpunkt) und Singapur.
 
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| Status: || colspan="3" | Einzigartige Auslandsorganisation der Kriegsmarine unter extremen Isolationsbedingungen.
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| Personal: || colspan="3" | Erfassung von Spezialisten wie Herbert Schrein zur Vorbereitung des U-Boot-Krieges im Indik.
 
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| Monsun-Boote: || colspan="3" | Erfassung der verbliebenen Besatzungsmitglieder der im fernen Osten eingesetzten Front-U-Boote.
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| Monsun-Boote: || colspan="3" | Administrative Basis für die ersten U-Boot-Spezialisten, die ab Dez. 1942 die Stützpunkte erkundeten.
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| Koordination: || colspan="3" | Schnittstelle zwischen deutschen U-Boot-Anforderungen und japanischen Hafenbehörden.
 
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| U-Stützpunkte: || colspan="3" | Zusammenarbeit mit den technischen Stäben in Singapur, Penang und Batavia (Jakarta).
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| Personalersatz: || colspan="3" | Verwaltung der Besatzungsreserven für die im fernen Osten operierenden Fern-U-Boote.
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| Schicksal: || colspan="3" | Nach der deutschen Kapitulation im Mai 1945 wurden die Männer teilweise durch Japaner interniert.
 
 
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| BArch RM 12-II || colspan="3" | Marineattache Tokio: Akten über die Organisation und das Personalwesen in Japan.
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| BArch RM 12-II || colspan="3" | Marineattache Tokio: Akten über die Stammrollen und Personallisten des Regiments.
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Werdegänge mit Dienstzeitnachweisen im Stammregiment Japan.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Werdegang Herbert Schrein (Nachweis der z.V.-Stellung ab 01.12.1942).
 
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| BArch RM 7 || colspan="3" | Seekriegsleitung: Berichte über die Lage der deutschen Marineeinheiten in Ostasien.
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| BArch RM 7 || colspan="3" | Seekriegsleitung: Berichte über die Verwaltungsstruktur in Ostasien.
 
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| Brennecke, Jochen || colspan="3" | „Haie im Management: Die deutschen U-Boote in Ostasien“.
 
| Brennecke, Jochen || colspan="3" | „Haie im Management: Die deutschen U-Boote in Ostasien“.
 
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| Wegner, Günter || colspan="3" | „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Anhang: Auslandseinheiten).
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| Wegner, Günter || colspan="3" | „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
 
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Aktuelle Version vom 12. März 2026, 09:33 Uhr

Verband Stammregiment Japan
Das Stammregiment Japan war die zentrale administrative Sammelstelle für das im fernöstlichen Operationsraum befindliche Personal der Kriegsmarine. Entgegen der Annahme einer rein endphasigen Aufstellung bestand die Struktur bereits ab Ende 1942, um das Personal der Überwasserschiffe, der Marineattache-Stäbe und der Vorbereitungs-Teams für die U-Boot-Stützpunkte (Monsun-Boote) zu führen. Es diente der Erhaltung der militärischen Disziplin, der Besoldung und der personellen Zuweisung in einem Raum, der vom Reichsgebiet faktisch abgeschnitten war. Die Dienststelle war eng mit dem Stab des Marineattaches in Tokio verzahnt und koordinierte die deutschen Belange in den japanischen Werften und Basen.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: im Zuge der Ausweitung der maritimen Kooperation mit Japan.
Aufgabe: Personalerfassung; Disziplinarstrafgewalt; Verwaltung der z.V.-Stellungen; Logistik.
Unterstellung: Marineattache in Tokio (Vizeadmiral Paul Wenneker).
Ende 1945: September 1945; Auflösung nach der japanischen Kapitulation.
Spezifische Merkmale
Struktur: Verwaltungseinheit für Offiziere „zur Verfügung“ (z.V.) und technisches Personal.
Standorte: Hauptquartier Tokio; Nebenstellen in Kobe (Werft-Stützpunkt) und Singapur.
Personal: Erfassung von Spezialisten wie Herbert Schrein zur Vorbereitung des U-Boot-Krieges im Indik.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Monsun-Boote: Administrative Basis für die ersten U-Boot-Spezialisten, die ab Dez. 1942 die Stützpunkte erkundeten. Koordination: Schnittstelle zwischen deutschen U-Boot-Anforderungen und japanischen Hafenbehörden.
Personalersatz: Verwaltung der Besatzungsreserven für die im fernen Osten operierenden Fern-U-Boote.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 12-II Marineattache Tokio: Akten über die Stammrollen und Personallisten des Regiments.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegang Herbert Schrein (Nachweis der z.V.-Stellung ab 01.12.1942).
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Berichte über die Verwaltungsstruktur in Ostasien.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Auslandsorganisation).
Brennecke, Jochen „Haie im Management: Die deutschen U-Boote in Ostasien“.
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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