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1. U-Lehrdivision: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 28. Januar 2026, 18:36 Uhr

3. U-Ausbildungsabteilung ← 1. U-Lehrdivision → 2. U-Lehrdivision

Datenblatt: 1. U-Lehrdivision (1. U.L.D.)
Die 1. Unterseebootlehrdivision (1. U.L.D.) war gewissermaßen die „Universität“ für die technischen und spezialisierten Laufbahnen der U-Boot-Waffe. Während die Ausbildungsabteilungen (U.A.A.) für die infanteristische Grundausbildung zuständig waren, ging es hier ans Eingemachte.
Standorte und Geschichte
Aufstellung: Die Division wurde im Januar 1940 ins Leben gerufen.
Pillau (Ostpreußen): Dies war der erste Hauptstandort. Pillau war ideal, da die Ostsee dort weitgehend sicher vor Luftangriffen und feindlichen Schiffen war.
Hamburg-Finkenwerder: Im Jahr 1944 wurde die Division aufgrund der Kriegslage nach Hamburg verlegt.
Der Auftrag
In der 1. U.L.D. wurde das Personal für die Schlüsselpositionen an Bord geschult. Es ging nicht mehr um Marschieren, sondern um Technik:
Technische Ausbildung: Schulung der Maschinisten und Motorenwärter an den Dieselmotoren und Elektromaschinen.
Funk- und Horchausbildung: Ausbildung der Funker am Funkgerät und vor allem am Gruppenhorchgerät (GHG), um feindliche Schiffe unter Wasser zu orten.
Torpedotechnik: Wartung und Vorbereitung der Torpedos.
Organisation
Die Division war dem Höheren Kommando der Unterseebootausbildung (H.K.U.) unterstellt. Sie war in mehrere Abteilungen gegliedert, wobei die 1. U-Ausbildungsabteilung oft personell eng mit ihr verknüpft war oder ihr zuarbeitete.
Besonderheit
Die 1. U.L.D. verfügte über eigene Schul- und Versuchsboote. Ein bekannter Kommandant der Division war beispielsweise Kapitän zur See Ernst Hashagen, ein erfahrener U-Boot-Kommandant aus dem Ersten Weltkrieg.
Kurzgefasst: Wenn die 3. U-Ausbildungsabteilung die „Grundschule“ war, dann war die 1. U.L.D. die „Fachhochschule“, in der die Männer lernten, die komplizierten Systeme eines U-Boots tatsächlich zu bedienen.
Gliederung der 1. U-Lehrdivision (Pillau)
I. Abteilung : Grundausbildung (GA): Der Einstieg für alle neuen U-Boot-Rekruten. Hier ging es um die militärische Grunddisziplin, seemännische Grundkenntnisse und Gefechtsdienst an Land.
II. Abteilung: Technische Ausbildung (TA): Spezialisierung auf die Maschinen- und Elektrotechnik. Hier wurden Maschinenmaate und Techniker für die Dieselmotoren und E-Motoren geschult.
III. Abteilung: Waffen- und Torpedolehrgang (TL): Ausbildung für Torpedo- und Artilleriewesen. Hier lernten die Maate den Umgang mit den Torpedos, der Decks-Kanone und der Flak.
IV. Abteilung: Grundseeausbildung (GSA): Die erste Praxis auf See. Die Ausbildung fand auf den alten Schul-U-Booten der 21. U-Flottille statt, die in Pillau stationiert war (primär Typ II A).
Diese Abteilungen durchlief ein angehender U-Boot-Fahrer in der Regel nacheinander, bevor er zu einer Frontflottille oder in die 2. U-Lehrdivision nach Gotenhafen zur Frontreife-Ausbildung versetzt wurde.
Kommandeure
00.06.1940 - 00.11.1941 Fregattenkapitän → Hans Ibbeken
00.12.1941 - 00.01.1943 Kapitän zur See Albrecht Schmidt
00.01.1943 - 00.02.1945 Kapitän zur See → Hans-Georg-Friedrich Poske
00.02.1945 - 00.03.1945 Korvettenkapitän → Ulrich Heyse
Alle Angaben ohne Gewähr !!!
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