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Rolf Riesen: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 10. Januar 2026, 17:25 Uhr

Wolfgang Riekeberg ← Rolf Riesen → Friedrich van Riesen

!!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten/Please pay attention to the notes Klick hier → Anmerkungen für Kommandanten !!!
Datenblatt: Rolf Riesen
Geburtsdatum: 18.12.1919
Geburtsort: Cöln
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Cöln - Regierungsbezirk Cöln - Preußische Provinz Rheinprovinz
Geburtsort Lage - Heute: Köln (1919) - Kreisfreie Stadt - Regierungsbezirk Köln - Bundesland Nordrhein-Westfalen
Todesdatum: 22.08.1944 (24 Jahre)
Todesort: Golf von Biskaya westlich von Bordeaux (Frankreich) verschollen
Position: 44° 50' Nord - 01° 40' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 180
Dienstgrade
01.07.1939 Seekadett (Ernennung)
01.12.1939 Fähnrich zur See
01.08.1940 Oberfähnrich zur See
01.04.1941 Leutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1941 (-201-)
01.10.1943 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.10.1943 (-1-)
Orden und Auszeichnungen
00.00.1941 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.10.1942 Dienstauszeichnung IV. Klasse
26.09.1943 U-Bootskriegsabzeichen 1939
26.09.1943 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
01.10.1938 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 38.
01.10.1938 - 27.02.1939 Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1939 - 30.06.1939 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
01.07.1939 - 12.09.1939 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Emden.
13.09.1939 - 14.10.1939 Ausbildung in der III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung, Plön.
15.10.1939 - 29.02.1940 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.03.1940 - 30.04.1940 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.05.1940 - 00.05.1940 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
00.03.1941 - 00.12.1941 Wach- und Divisionsoffizier auf dem Schweren Kreuzer Lützow.
00.12.1941 - 29.03.1942 Kompanieoffizier in der Zerstörer- und Torpedoboot-Stammabteilung.
30.03.1942 - 07.06.1942 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
08.06.1942 - 02.08.1942 Torpedolehrgang für U-Torpedooffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
03.08.1942 - 29.08.1942 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
30.08.1942 - 29.09.1942 U-Flakausbildung an der Marine-Flakschule I, Swinemünde.
30.09.1942 - 02.11.1942 Baubelehrung für U 198 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
03.11.1942 - 31.01.1944 I. Wachoffizier auf U 198 (IX D2) unter Werner Hartmann. 1 Unternehmung:
09.03.1943 - 24.09.1943 - Südatlantik, Indischen Ozean, vor Südafrika, Madagaskar, vor Mauritius. 7 Schiffe ↓ 36.778 BRT.
01.02.1944 - 27.03.1944 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
02.04.1944 - 24.08.1944 Kommandant von U 180 (IX D1). 1 Unternehmung:
20.08.1944 - 23.08.1944 - Golf von Biskaya.
23.08.1944 Beim Verlust seines Bootes U 180, im Golf von Biskaya westlich Bordeaux, ums Leben gekommen. Das Boot ist aus unbekannter Ursache verschollen. U 180 war auf dieser Unternehmung auf einer Transportmission in den Fernen Osten unterwegs. Als das Boot wiederholt seine Position nicht meldete, wurde es am 15.09.1944 in der Bucht von Biskaya von der Kriegsmarine als vermißt erklärt. Eine Erklärung für den Verlust ist derzeit nicht bekannt. Einige Quellen führen den Verlust auf einen Minentreffer im RAF-Luftminenfeld "Deodar" vor der Gironde-Mündung zurück. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass U 180 eine Mine getroffen hat, da es bereits die Zweihundertmeter-Linie erreicht hatte, als es am 23.08.1944 seinen Geleit entlassen hatte. (Totalverlust, 56 Tote).
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 193. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 179. | → Amazon
"Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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