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2. Vorpostenflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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Die 2. Vorpostenflottille wurde im September 1939 mob.-mäßig aus 8 Fischdampfern aufgestellt. Eingesetzt wurde die Flottille in der Nordsee. Mit dem Fortschreiten der Westoffensive verlegte die Flottille an die Nordküste Frankreichs. Nach der Invasion der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 wurde die Flottille dem Seekommandanten der Kanalinseln unterstellt. Die Flottille wurde im Dezember 1944 aufgelöst.
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'''Operationen:'''
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1939 - 1940: Nordsee
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1940 - 1944: Nordküste Frankreichs mit Schwerpunkt bei St. Malo und den Kanalinseln (St. Hélier)
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! Datenblatt
1944 - 1945: Die KFKs bilden eine selbständige Gruppe. Die übrigen Schiffe werden anderen Flottillen zugeteilt
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! '''2. Vorpostenflottille'''
 
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Vp. 201, Vp. 201 II, Vp. 201 III, Vp. 202, Vp. 202 II, Vp. 203, Vp. 203 II Vp. 204, Vp. 204 II, Vp. 205, Vp. 205 II, Vp 206, Vp. 206 II,
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Vp. 207, VP 207 II, Vp. 207 III, Vp 208, Vp. 208 II, Vp. 209, Vp. 209 II, Vp. 209 III, Vp. 210, Vp. 210 II, Vp. 211, Vp. 211 II, Vp. 212,
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Vp. 212 II, Vp. 213, Vp. 213 II, Vp. 214, Vp. 214 II, Vp. 215, Vp. 215 II, Vp 216.
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| colspan="3" | Die 2. Vorpostenflottille war ein wichtiger Sicherungsverband, der primär aus umgerüsteten zivilen Fahrzeugen bestand und über den gesamten Kriegsverlauf die Flanken der deutschen Seewege in der Nordsee und am Ärmelkanal schützte.
 
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Vp. 220, Vp. 221, Vp. 222, Vp. 223, Vp. 224, Vp. 225, Vp. 226, Vp. 227, Vp. 228, Vp. 229, Vp. 230, Vp. 231, Vp. 232.
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Vp. 238, Vp. 239, Vp. 240, Vp. 241, Vp 242, Vp. 243.
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(Aus Lexikon der Wehrmacht)
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! colspan="3" | Historischer Kontext & Organisation
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| colspan="3" | Aufstellung: September 1939 (mobilmachungsmäßig) aus acht Fischdampfern.
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| colspan="3" | Einsatzgebiete:
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| colspan="3" | 1939–1940: Sicherungsdienst in der Nordsee.
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| colspan="3" | 1940–1944: Verlegung an die Nordküste Frankreichs infolge des Westfeldzugs. Der Schwerpunkt lag im Raum St. Malo und bei den Kanalinseln (St. Helier auf Jersey).Endphase: Nach der alliierten Invasion in der Normandie (Juni 1944) wurde die Flottille dem Seekommandanten der Kanalinseln unterstellt.
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| colspan="3" | Auflösung: Offiziell im Dezember 1944 aufgelöst.
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| colspan="3" | Verbleib: Die verbliebenen Schiffe wurden anderen Einheiten zugeteilt, während die Kriegsfischkutter (KFK) eine selbständige Gruppe bildeten, die bis 1945 operierte.
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| colspan="3" | Sicherung der Kanalpassage: Während der Zeit an der Nordküste Frankreichs sicherte die Flottille die Küstenwege für U-Boote, die durch den Ärmelkanal in den Atlantik oder zu den Basen in der Bretagne verlegten.
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| colspan="3" | U-Jagd-Schutz: Als Vorpostenverband war die Flottille die erste Verteidigungslinie gegen britische Schnellboote und Zerstörer, die Jagd auf deutsche U-Boote im Küstenvorfeld machten.
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| colspan="3" | Logistische Verbindung: Besonders nach Juni 1944 sicherte die Flottille (und später die KFK-Gruppe) den minimalen Nachschubverkehr zu den isolierten Kanalinseln, was für die dortigen Marine-Kleinkampfmittel und Stützpunktbesatungen essenziell war.
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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| BArch RM 65 / 10 || colspan="3" | Kriegstagebuch (KTB) der 2. Vorpostenflottille (dokumentiert die Verlegung von der Nordsee nach St. Malo).
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| BArch RM 54 / 112 || colspan="3" | Akten des Befehlshabers der Sicherung West zur operativen Unterstellung und dem Einsatz im Bereich der Kanalinseln.
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| BArch RM 47 / 112 || colspan="3" | Unterlagen des Seekommandanten der Kanalinseln zur Neugliederung der Flottillenreste und der KFK-Gruppe 1944/45.  
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band II, Kapitel zu den Vorpostenflottillen im Westraum).
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| Gröner, Erich || colspan="3" | Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 8, technische Daten zu den Fischdampfern und KFK der 2. Flottille).
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| Harnack, Wolfgang || colspan="3" | Die Verteidigung der Küsten. (Bietet Details zur taktischen Rolle der Vorpostenboote bei St. Malo).
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| colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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Aktuelle Version vom 8. Februar 2026, 16:21 Uhr

Datenblatt 2. Vorpostenflottille
Die 2. Vorpostenflottille war ein wichtiger Sicherungsverband, der primär aus umgerüsteten zivilen Fahrzeugen bestand und über den gesamten Kriegsverlauf die Flanken der deutschen Seewege in der Nordsee und am Ärmelkanal schützte.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: September 1939 (mobilmachungsmäßig) aus acht Fischdampfern.
Einsatzgebiete:
1939–1940: Sicherungsdienst in der Nordsee.
1940–1944: Verlegung an die Nordküste Frankreichs infolge des Westfeldzugs. Der Schwerpunkt lag im Raum St. Malo und bei den Kanalinseln (St. Helier auf Jersey).Endphase: Nach der alliierten Invasion in der Normandie (Juni 1944) wurde die Flottille dem Seekommandanten der Kanalinseln unterstellt.
Auflösung: Offiziell im Dezember 1944 aufgelöst.
Verbleib: Die verbliebenen Schiffe wurden anderen Einheiten zugeteilt, während die Kriegsfischkutter (KFK) eine selbständige Gruppe bildeten, die bis 1945 operierte.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Sicherung der Kanalpassage: Während der Zeit an der Nordküste Frankreichs sicherte die Flottille die Küstenwege für U-Boote, die durch den Ärmelkanal in den Atlantik oder zu den Basen in der Bretagne verlegten.
U-Jagd-Schutz: Als Vorpostenverband war die Flottille die erste Verteidigungslinie gegen britische Schnellboote und Zerstörer, die Jagd auf deutsche U-Boote im Küstenvorfeld machten.
Logistische Verbindung: Besonders nach Juni 1944 sicherte die Flottille (und später die KFK-Gruppe) den minimalen Nachschubverkehr zu den isolierten Kanalinseln, was für die dortigen Marine-Kleinkampfmittel und Stützpunktbesatungen essenziell war.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 65 / 10 Kriegstagebuch (KTB) der 2. Vorpostenflottille (dokumentiert die Verlegung von der Nordsee nach St. Malo).
BArch RM 54 / 112 Akten des Befehlshabers der Sicherung West zur operativen Unterstellung und dem Einsatz im Bereich der Kanalinseln.
BArch RM 47 / 112 Unterlagen des Seekommandanten der Kanalinseln zur Neugliederung der Flottillenreste und der KFK-Gruppe 1944/45.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band II, Kapitel zu den Vorpostenflottillen im Westraum).
Gröner, Erich Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 8, technische Daten zu den Fischdampfern und KFK der 2. Flottille).
Harnack, Wolfgang Die Verteidigung der Küsten. (Bietet Details zur taktischen Rolle der Vorpostenboote bei St. Malo).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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