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12. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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Aufgestellt im September 1939. Aufgelöst im Oktober 1942. Boote an die 46. Minensuchflottille übergeben. Die Besatzungen bilden die 24. Minensuchflottille. Neuaufgestellt im November 1944 für den Geleitdienst in der Ostsee. Aufgelöst im November 1947.
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'''Operationen:'''
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1939 – 1942: Sicherungsdienst in der Nordsee, im holländischen Küstenvorfeld und im Kanal.  
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1944 - 1945: Geleitdienst in der Ostsee.
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! '''12. Minensuchflottille'''
 
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'''Boote der Flottille:'''
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1939-1942: M 1201, M 1202, M 1203, M 1204, M 1205, M 1206, M 1207, M 1208.
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| colspan="3" | Die 12. Minensuchflottille (12. M-Flottille) war ein operativer Verband der Kriegsmarine, der vorwiegend im Küstenvorfeld Westfrankreichs (Biskaya) eingesetzt war. Im U-Boot-Krieg taucht diese Einheit oft auf, da sie eine zentrale Rolle bei der Sicherung der U-Boot-Aus- und Einlaufwege aus den großen Stützpunkten wie Lorient oder Brest spielte. Die Geschichte der 12. Minensuchflottille ist in zwei deutlich voneinander getrennte Phasen unterteilt, die sich sowohl im Einsatzgebiet als auch in der strategischen Bedeutung für die Seekriegsführung unterschieden.
1944 - 1945: M 601, M 602, M 603, M 604, M 605, M 612, M 801, M 802, M 803, M 804.
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| BArch RM 7 / 843 ff || colspan="3" | Stellenbesetzungslisten. Dokumentiert die Offiziere der Flottille (Flottillenchefs), darunter u. a. Korvettenkapitän Dr. med. dent. Karl-Friedrich Brill in der ersten Phase.
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Aktuelle Version vom 6. Februar 2026, 16:44 Uhr

Datenblatt 12. Minensuchflottille
Die 12. Minensuchflottille (12. M-Flottille) war ein operativer Verband der Kriegsmarine, der vorwiegend im Küstenvorfeld Westfrankreichs (Biskaya) eingesetzt war. Im U-Boot-Krieg taucht diese Einheit oft auf, da sie eine zentrale Rolle bei der Sicherung der U-Boot-Aus- und Einlaufwege aus den großen Stützpunkten wie Lorient oder Brest spielte. Die Geschichte der 12. Minensuchflottille ist in zwei deutlich voneinander getrennte Phasen unterteilt, die sich sowohl im Einsatzgebiet als auch in der strategischen Bedeutung für die Seekriegsführung unterschieden.
Historischer Kontext & Einsatz
Erste Aufstellung (September 1939 – Mai 1940):
Die Flottille wurde bei Kriegsbeginn primär aus umgebauten Fischdampfern und Hilfsminensuchbooten formiert. Ihr Einsatzschwerpunkt lag in der Ostsee sowie im Bereich der dänischen Belte und des Kattegats (u. a. Sicherung während des Unternehmens „Weserübung“). Im Mai 1940 wurde der Verband aufgelöst.
Zweite Aufstellung (März 1942 – August 1944):
Neuaufstellung in Den Helder (Niederlande) aus der 2. Minensuchflottille-Reserve. Diese Phase ist die historisch bedeutendere für das Archiv, da die Flottille nach Westfrankreich (Biskaya) verlegt wurde. Mit Hauptstützpunkten in Lorient, Brest und Concarneau war sie mit modernen Minensuchbooten vom Typ 1940 (z. B. M 402, M 443) ausgerüstet. Die Flottille wurde nach der alliierten Invasion im August 1944 aufgelöst.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
In der zweiten Einsatzphase (1942–1944) war die 12. M-Flottille ein existenzieller Pfeiler für den Betrieb der Atlantik-Unterseeboote:
U-Geleitsicherung („Ein- und Ausboxen“): Die Flottille sicherte aus- und einlaufende Frontboote gegen feindliche Überwasserstreitkräfte und U-Jagd-Verbände im gefährlichen Küstenvorfeld der Biskaya.
Minenräumdienst: Sicherstellung minenfreier Fahrrinnen vor den großen Bunkerstützpunkten, um Verluste von U-Booten durch britische Luftminen zu verhindern.
Flak-Schutz: Abwehr allierter Flugzeuge während der Revierfahrt der U-Boote, in der diese besonders verwundbar waren.
Seenotrettung: Aufnahme von Überlebenden versenkter U-Boote im Golf von Gascogne.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 61 / 185 ff Kriegstagebücher der 12. Minensuchflottille. Diese Akten enthalten die täglichen Einsatzberichte der Flottille, sowohl aus der ersten Phase in der Nordsee als auch aus der Endphase in der Ostsee.
BArch RM 7 / 843 ff Stellenbesetzungslisten. Dokumentiert die Offiziere der Flottille (Flottillenchefs), darunter u. a. Korvettenkapitän Dr. med. dent. Karl-Friedrich Brill in der ersten Phase.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Band 2 enthält die komplette Gliederung und die wechselnden Unterstellungen der 12. M-Flottille.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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