Aktionen

U 803: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

(Die Seite wurde neu angelegt: {| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:1px;border-style:double;width:80%;align:center" |- ! || <br><u>Allgemeine Daten</u> || || |- | style=...)
 
Zeile 58: Zeile 58:
 
| || Ort: || ||Ostsee
 
| || Ort: || ||Ostsee
 
|-
 
|-
−
| || Position: || || 53°55'N - 14°17'O
+
| || Position: || || 53°55' N - 14°17' O
 
|-
 
|-
 
| || Planquadrat: || || AO 8572
 
| || Planquadrat: || || AO 8572
 
|-
 
|-
−
| || Versenkt durch: || || Minentreffer des britischen Minenfeldes ''Geranium''
+
| || Versenkt durch: || || Minentreffer des britischen Minenfeldes "Geranium"
 
|-
 
|-
 
| || Tote: || || 9
 
| || Tote: || || 9
Zeile 70: Zeile 70:
 
! || <br><u>Detailangaben zum Schicksal</u> || ||
 
! || <br><u>Detailangaben zum Schicksal</u> || ||
 
|-
 
|-
−
| || colspan="3" | ''U 803'' befand sich nach dem Einbau eines Schnorchels in der Ostsee auf der Fahrt von Stettin nach Hela, als das Boot gegen 16:00 Uhr unmittelbar nach dem Ablegen im Fahrwasser der Swine querab zum Leuchtturm vor Swinemünde/Dievenow auf eine Mine des britischen Luftminenfeldes ''Geranium'' gelaufen und gesunken ist.
+
| || colspan="3" |  
  
−
Nach der Bergung am 09.08.1944 musste ''U 803'' aufgrund der schweren Beschädigungen ausser Dienst gestellt werden.
+
U 803 befand sich nach dem Einbau eines Schnorchels in der Ostsee auf der Fahrt von Stettin nach Hela, als das Boot gegen 16:00 Uhr unmittelbar nach dem Ablegen im Fahrwasser der Swine querab zum Leuchtturm vor Swinemünde/Dievenow auf eine Mine des britischen Luftminenfeldes "Geranium" gelaufen und gesunken ist.
  
−
Über den weiteren Verbleib des Bootes ist nichts bekannt. Vermutlich wurde ''U 803'' zur Überführung an die Oderwerke Stettin überführt.
+
Nach der Bergung am 09.08.1944 musste U 803 aufgrund der schweren Beschädigungen ausser Dienst gestellt werden.
  
−
Da am 06.03.1945 die [[4. U-Flottille]] vor der näher rückenden Front in die Kaiserfahrt, in die nähe des Schweren Kreuzers ''[[Lützow]]'' verlegte, und in Stettin außer ''[[U 108]]'' kein weiteres Boot zurückgeblieben war, wurde vermutlich auch ''U 803'' mit in die Kaiserfahrt verlegt.
+
Über den weiteren Verbleib des Bootes ist nichts bekannt. Vermutlich wurde U 803 zur Überführung an die Oderwerke Stettin überführt.
 +
 
 +
Da am 06.03.1945 die [[4. U-Flottille]] vor der näher rückenden Front in die Kaiserfahrt, in die nähe des Schweren Kreuzers ''[[Lützow]]'' verlegte, und in Stettin außer [[U 108]] kein weiteres Boot zurückgeblieben war, wurde vermutlich auch U 803 mit in die Kaiserfahrt verlegt.
  
 
Augenzeugen berichten über die Sprengung eines U-Bootes in den letzten Apriltagen des Jahres 1945.
 
Augenzeugen berichten über die Sprengung eines U-Bootes in den letzten Apriltagen des Jahres 1945.
−
Da die 4. U-Flottille die Kaiserfahrt in Richtung Flensburg-Mürwik erst am 30.04.1945 verließ, ist zu vermuten, dass es sich dabei um das frontunklare ''U 803'' handelte.
+
 
 +
Da die 4. U-Flottille die Kaiserfahrt in Richtung Flensburg-Mürwik erst am 30.04.1945 verließ, ist zu vermuten, dass es sich dabei um das frontunklare U 803 handelte.
  
  

Version vom 14. Mai 2009, 18:01 Uhr


Allgemeine Daten
Typ: IX C/40
Bauauftrag: 07.12.1940
Bauwerft: Seebeckwerft Geestemünde
Baunummer: 712
Serie: U 801 - U 820
Kiellegung: 30.06.1942
Stapellauf: 01.04.1943
Indienststellung: 07.09.1943
Indienststellungskommandant: Oblt.z.S. Karl Schimpf
Feldpostnummer: M-52 544

Kommandanten
07.09.1943 -27.04.1944 Oblt.z.S./Kptlt. Karl Schimpf

Flotillen
07.09.1943 - 27.04.1944 A 4. U-Flottille Stettin

Feindfahrten
Anzahl Feindfahrten: 0
Versenkte Schiffe: 0
Versenkte Tonnage: 0 BRT
Beschädigte Schiffe: 0
Beschädigte Tonnage: 0 BRT


Schicksal
Datum: 27.04.1944
Letzter Kommandant: Kptlt. Karl Schimpf
Ort: Ostsee
Position: 53°55' N - 14°17' O
Planquadrat: AO 8572
Versenkt durch: Minentreffer des britischen Minenfeldes "Geranium"
Tote: 9
Überlebende: 49

Detailangaben zum Schicksal

U 803 befand sich nach dem Einbau eines Schnorchels in der Ostsee auf der Fahrt von Stettin nach Hela, als das Boot gegen 16:00 Uhr unmittelbar nach dem Ablegen im Fahrwasser der Swine querab zum Leuchtturm vor Swinemünde/Dievenow auf eine Mine des britischen Luftminenfeldes "Geranium" gelaufen und gesunken ist.

Nach der Bergung am 09.08.1944 musste U 803 aufgrund der schweren Beschädigungen ausser Dienst gestellt werden.

Über den weiteren Verbleib des Bootes ist nichts bekannt. Vermutlich wurde U 803 zur Überführung an die Oderwerke Stettin überführt.

Da am 06.03.1945 die 4. U-Flottille vor der näher rückenden Front in die Kaiserfahrt, in die nähe des Schweren Kreuzers Lützow verlegte, und in Stettin außer U 108 kein weiteres Boot zurückgeblieben war, wurde vermutlich auch U 803 mit in die Kaiserfahrt verlegt.

Augenzeugen berichten über die Sprengung eines U-Bootes in den letzten Apriltagen des Jahres 1945.

Da die 4. U-Flottille die Kaiserfahrt in Richtung Flensburg-Mürwik erst am 30.04.1945 verließ, ist zu vermuten, dass es sich dabei um das frontunklare U 803 handelte.


U 802 ← U 803 → U 804