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U 81: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Friedrich Guggenberger]], lief am 21.06.1941 von Kiel aus. Das Boot verlegte, nach Horten. Am 22.06.1941 lief U 81 in Horten ein. Dort nahm das Boot, bei der [[25. U-Flottille]], an einer Alarmausbildung teil.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Friedrich Guggenberger]], lief am 21.06.1941 von Kiel aus. Das Boot verlegte, nach Horten. Am 22.06.1941 lief U 81 in Horten ein. Dort nahm das Boot, bei der [[25. U-Flottille]], an einer Alarmausbildung teil.
 
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Friedrich Guggenberger]], lief am 29.06.1941 von Horten aus. Das Boot verlegte nach Drontheim. Am 02.07.1941 lief U 81 in Drontheim ein. Dort fand eine taktische Ausbildung und Torpedoschießen statt.
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Friedrich Guggenberger]], lief am 17.07.1941 von Drontheim aus. Nach Befehlsempfang in Kirkenes, operierte das Boot im Nordmeer vor der Kola-Halbinsel. Nach 21 Tagen und zurückgelegten 2.569 sm über und 580 sm unter Wasser, lief U 81 am 07.08.1941 in Kirkenes ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Friedrich Guggenberger]], lief am 17.07.1941 von Drontheim aus. Nach Befehlsempfang in Kirkenes, operierte das Boot im Nordmeer vor der Kola-Halbinsel. Nach 21 Tagen und zurückgelegten 2.569 sm über und 580 sm unter Wasser, lief U 81 am 07.08.1941 in Kirkenes ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
 
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Friedrich Guggenberger]], lief am 09.08.1941 von Kirkenes aus. Das Boot verlegte, zusammen mit [[U 652]], in die Werft nach Drontheim. Am 13.08.1941 lief U 81 in Drontheim ein.
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See/Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 27.08.1941 von Drontheim aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und südwestlich von Island. U 81 gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boot-Gruppe [[Markgraf (U-Bootgruppe)|Markgraf]]. Nach 23 Tagen und zurückgelegten zirka 4.800 sm über und 137 sm unter Wasser, lief U 81 am 19.09.1941 in Brest ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See/Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 27.08.1941 von Drontheim aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und südwestlich von Island. U 81 gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boot-Gruppe [[Markgraf (U-Bootgruppe)|Markgraf]]. Nach 23 Tagen und zurückgelegten zirka 4.800 sm über und 137 sm unter Wasser, lief U 81 am 19.09.1941 in Brest ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 8.943 BRT versenken.
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| || colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 29.10.1941 von Brest aus. Nach dem Tieftauchversuch in der Biscaya, bei dem starke Schäden, nach einem Wassereinbruch auftraten, mußte das Boot zurück nach Brest. Auf dem Rückmarsch wurde U 81 auch noch durch Fliegerbomben beschädigt. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, operierte das Boot, nach dem Durchbruch durch die Straße von Gibraltar, am 12.11.1941, im östlichen Mittelmeer. In Messina wurden 10 m³ Brennstoff, Trinkwasser, Proviant und Torpedos ergänzt und die Unternehmung fortgesetzt.  U 81 gehörte auf dieser Fahrt zur U-Boot-Gruppe [[Arnauld (U-Bootgruppe)|Arnauld]]. Nach 42 Tagen und zurückgelegten zirka 5.500 sm über und 442 sm unter Wasser, lief U 81 am 10.12.1941 in La Spezia ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 29.10.1941 von Brest aus. Nach dem Tieftauchversuch in der Biscaya, bei dem starke Schäden, nach einem Wassereinbruch auftraten, mußte das Boot zurück nach Brest. Auf dem Rückmarsch wurde U 81 auch noch durch Fliegerbomben beschädigt. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, operierte das Boot, nach dem Durchbruch durch die Straße von Gibraltar, am 12.11.1941, im östlichen Mittelmeer. In Messina wurden 10 m³ Brennstoff, Trinkwasser, Proviant und Torpedos ergänzt und die Unternehmung fortgesetzt.  U 81 gehörte auf dieser Fahrt zur U-Boot-Gruppe [[Arnauld (U-Bootgruppe)|Arnauld]]. Nach 42 Tagen und zurückgelegten zirka 5.500 sm über und 442 sm unter Wasser, lief U 81 am 10.12.1941 in La Spezia ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Flugzeugträger mit 22.353 ts versenken.
 
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Flugzeugträger mit 22.600 t versenken.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 3. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 27.01.1942 von La Spezia aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer. Der Rückmarsch führte über Messina (Festlegung des Marschwegs), nach La Spezia. Nach 36 Tagen und zurückgelegten zirka 4.950 sm über und 513 sm unter Wasser, lief U 81 am 04.03.1943 wieder in La Spezia ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 27.01.1942 von La Spezia aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer. Der Rückmarsch führte über Messina (Festlegung des Marschwegs), nach La Spezia. Nach 36 Tagen und zurückgelegten zirka 4.950 sm über und 513 sm unter Wasser, lief U 81 am 04.03.1943 wieder in La Spezia ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
 
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 4. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 4. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 04.04.1942 von La Spezia aus. Nach der Abgabe eines Kranken in Messina, operierte das Boot im östlichen Mittelmeer. Außerdem wurden am 15.04.1942 und am 16.02.1942 insgesamt 9 TMB-Minen vor Haifa gelegt. Nach 21 Tagen und zurückgelegten zirka 2.800 sm über und 308 sm unter Wasser, lief U 81 am 25.04.1942 in Salamis ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 04.04.1942 von La Spezia aus. Nach der Abgabe eines Kranken in Messina, operierte das Boot im östlichen Mittelmeer. Außerdem wurden am 15.04.1942 und am 16.02.1942 insgesamt 9 TMB-Minen vor Haifa gelegt. Nach 21 Tagen und zurückgelegten zirka 2.800 sm über und 308 sm unter Wasser, lief U 81 am 25.04.1942 in Salamis ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 6 Schiffe mit 6.532 BRT und 1 Minensucher mit 1.150 ts versenken.  
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung 6 Schiffe mit 6.532 BRT und 1 Minensucher mit 1.150 t versenken.  
 
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 5. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung]]
 
| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 5. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 06.05.1942 von Salamis aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer. U 81 versuchte das schwer beschädigte [[U 652]] einzuschleppen, was mißlang. Am 02.06.1942 übernahm es die Mannschaft von [[U 652]], und versenkte es anschließend durch Torpedoschuß. Nach 28 Tagen und zurückgelegten zirka 3.600 sm über und 529 sm unter Wasser, lief U 81 am 04.06.1942 wieder in Salamis ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 06.05.1942 von Salamis aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer. U 81 versuchte das schwer beschädigte [[U 652]] einzuschleppen, was mißlang. Am 02.06.1942 übernahm es die Mannschaft von [[U 652]], und versenkte es anschließend durch Torpedoschuß. Nach 28 Tagen und zurückgelegten zirka 3.600 sm über und 529 sm unter Wasser, lief U 81 am 04.06.1942 wieder in Salamis ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
 
 
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 6. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 6. Unternehmung]]
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 6. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 6. Unternehmung]]
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 06.06.1942 von Salamis aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer. Der Rückmarsch erfolgte über Messina (Wegbesprechung), nach La Spezia. Nach 18 Tagen und zurückgelegten zirka 2.750 sm über und 346 sm unter Wasser, lief U 81 am 24.06.1942 in La Spezia ein. Nach dieser Unternehmung erfolgte eine 14wöchige Werftliegezeit bei der unter anderen eine neue Flakbewaffnung (Breda-MG) eingebaut wurde.
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| colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 06.06.1942 von Salamis aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer. Der Rückmarsch erfolgte über Messina (Wegbesprechung), nach La Spezia. Nach 18 Tagen und zurückgelegten zirka 2.750 sm über und 346 sm unter Wasser, lief U 81 am 24.06.1942 in La Spezia ein. Nach dieser Unternehmung erfolgte eine 14wöchige Werftliegezeit bei der unter anderen eine neue Flakbewaffnung (Breda-MG) eingebaut wurde. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 2.073 BRT versenken.
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 2.073 BRT versenken.
 
 
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| || colspan="3" | [[Auf der 7. Unternehmung von U 81 versenkte oder beschädigte Schiffe|Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe]]
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 7. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 7. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 7. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 7. Unternehmung]]
 
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 05.10.1942 von La Spezia aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer und vor Algier. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe [[Wal (U-Bootgruppe)|Wal]]. Nach 42 Tagen und zurückgelegten zirka 5.550 sm über und 600 sm unter Wasser, lief U 81 am 16.11.1942 wieder in La Spezia ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 05.10.1942 von La Spezia aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer und vor Algier. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe [[Wal (U-Bootgruppe)|Wal]]. Nach 42 Tagen und zurückgelegten zirka 5.550 sm über und 600 sm unter Wasser, lief U 81 am 16.11.1942 wieder in La Spezia ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 8.499 BRT versenken.  
 
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 8.499 BRT versenken.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 8. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 8. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | [[Auf der 8. Unternehmung von U 81 versenkte oder beschädigte Schiffe|Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe]]
 
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 8. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 8. Unternehmung]]
 
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 24.11.1942 von La Spezia aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer und hatte auch Angriffsfreigabe für alle französischen Kriegsschiffe. U 81 mußte die Fahrt, nach Fliegerschäden, vorzeitig abbrechen. Der Rückmarsch führte über Messina (Wegbesprechung), nach Pola. Nach 27 Tagen und zurückgelegten zirka 2.600 sm über und 588 sm unter Wasser, lief U 81 am 21.12.1942 in Pola ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Kapitänleutnant [[Friedrich Guggenberger]], lief am 24.11.1942 von La Spezia aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer und hatte auch Angriffsfreigabe für alle französischen Kriegsschiffe. U 81 mußte die Fahrt, nach Fliegerschäden, vorzeitig abbrechen. Der Rückmarsch führte über Messina (Wegbesprechung), nach Pola. Nach 27 Tagen und zurückgelegten zirka 2.600 sm über und 588 sm unter Wasser, lief U 81 am 21.12.1942 in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.  
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.  
 
 
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 9. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 9. Unternehmung]]
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 9. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 9. Unternehmung]]
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 31.01.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer. Es mußte die Fahrt, nach Maschinenschäden, vorzeitig abbrechen. Nach 19 Tagen und zurückgelegten zirka 3.000 sm über und 303 sm unter Wasser, lief U 81 am 19.02.1943 in Salamis ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 31.01.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer. Es mußte die Fahrt, nach Maschinenschäden, vorzeitig abbrechen. Nach 19 Tagen und zurückgelegten zirka 3.000 sm über und 303 sm unter Wasser, lief U 81 am 19.02.1943 in Salamis ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 4 Schiffe mit 388 BRT versenken und 1 Schiff mit 6.671 BRT beschädigt.
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung 4 Schiffe mit 388 BRT versenken und 1 Schiff mit 6.671 BRT beschädigt.
 
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| || colspan="3" | [[Auf der 10. Unternehmung von U 81 versenkte oder beschädigte Schiffe|Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe]]
 
 
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 10. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 10. Unternehmung]]
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 10. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 10. Unternehmung]]
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 06.03.1943 von Salamis aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor der Küste der Cyrenaika. Nach 32 Tagen und zurückgelegten 4.459 sm über und 471 sm unter Wasser, lief U 81 am 07.04.1943 in Pola ein. Nach dieser Fahrt erfolgte eine Grundüberholung des Bootes. Die Diesel wurden gewechselt.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 06.03.1943 von Salamis aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor der Küste der Cyrenaika. Nach 32 Tagen und zurückgelegten 4.459 sm über und 471 sm unter Wasser, lief U 81 am 07.04.1943 in Pola ein. Nach dieser Fahrt erfolgte eine Grundüberholung des Bootes. Die Diesel wurden gewechselt. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit 454 BRT versenken.  
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit 454 BRT versenken.  
 
 
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| || colspan="3" | [[Auf der 11. Unternehmung von U 81 versenkte oder beschädigte Schiffe|Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe]]
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 11. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 11. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 11. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 11. Unternehmung]]
 
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 06.06.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer und vor Syrakus. Nach 28 Tagen und zurückgelegten zirka 3.100 sm über und 428 sm unter Wasser, lief U 81 am 04.07.1943 in Salamis ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 06.06.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer und vor Syrakus. Nach 28 Tagen und zurückgelegten zirka 3.100 sm über und 428 sm unter Wasser, lief U 81 am 04.07.1943 in Salamis ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 5 Schiffe mit zirka 12.108 BRT versenken.
 
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung 5 Schiffe mit zirka 12.108 BRT versenken.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 12. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 12. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | [[Auf der 12. Unternehmung von U 81 versenkte oder beschädigte Schiffe|Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe]]
 
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 12. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 12. Unternehmung]]
 
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 14.07.1943 von Salamis aus. Das Boot operierte, im Mittelmeer und vor der Ostküste Siziliens, gegen die alliierte Invasion. Nach 11 Tagen und zurückgelegten zirka 1.200 sm über und 232 sm unter Wasser, lief U 81 am 25.07.1943 in Pola ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 14.07.1943 von Salamis aus. Das Boot operierte, im Mittelmeer und vor der Ostküste Siziliens, gegen die alliierte Invasion. Nach 11 Tagen und zurückgelegten zirka 1.200 sm über und 232 sm unter Wasser, lief U 81 am 25.07.1943 in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 7.472 BRT versenken.
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 7.472 BRT versenken.
 
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| || colspan="3" | [[Auf der 13. Unternehmung von U 81 versenkte oder beschädigte Schiffe|Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe]]
 
 
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 13. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 13. Unternehmung]]
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 13. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 13. Unternehmung]]
 
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 01.08.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor der Küste der Cyrenaika. Nach 9 Tagen und zurückgelegten zirka 1.580 sm über und 129 sm unter Wasser, lief U 81 am 10.08.1943 wieder in Pola ein. Nach dieser Fahrt ging das Boot in die Werft. Dort wurde ein 2-cm-Vierling und 2 x 2-cm-Einzelflak eingebaut und die 8,8-cm abgebaut.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 01.08.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor der Küste der Cyrenaika. Nach 9 Tagen und zurückgelegten zirka 1.580 sm über und 129 sm unter Wasser, lief U 81 am 10.08.1943 wieder in Pola ein. Nach dieser Fahrt ging das Boot in die Werft. Dort wurde ein 2-cm-Vierling und 2 x 2-cm-Einzelflak eingebaut und die 8,8-cm abgebaut. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 20.09.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im Mittelmeer, und im alliierten Landungsgebiet, vor Salerno. Nach 23 Tagen und zurückgelegten zirka 2.000 sm über und 448 sm unter Wasser, lief U 81 am 13.10.1943 wieder in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 04.11.1943 von Pola aus. Noch am selben Tag, mußte das Boot, wegen Störungen an der Vierlingsflak, sowie am 07.11.1943, zum Einbau eines neuen Fu.M.B., zurück nach Pola. Nach dem endgültigen Auslaufen, operierte das Boot im Mittelmeer und dem Golf von Tarent. Nach 19 Tagen und zurückgelegten zirka 1.300 sm über und 224 sm unter Wasser, lief U 81 am 23.11.1943 wieder in Pola ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 04.11.1943 von Pola aus. Noch am selben Tag, mußte das Boot, wegen Störungen an der Vierlingsflak, sowie am 07.11.1943, zum Einbau eines neuen Fu.M.B., zurück nach Pola. Nach dem endgültigen Auslaufen, operierte das Boot im Mittelmeer und dem Golf von Tarent. Nach 19 Tagen und zurückgelegten zirka 1.300 sm über und 224 sm unter Wasser, lief U 81 am 23.11.1943 wieder in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 2.887 BRT versenken.  
 
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| || colspan="3" | U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 2.887 BRT versenken.
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| || colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 30.12.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und der Adria. Es mußte, wegen einer Erkrankung (Grippe) des Kommandanten, die Fahrt vorzeitig abbrechen. Nach 4 Tagen, lief U 81 wieder in Pola ein.
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| colspan="3" | U 81, unter Oberleutnant zur See [[Johann-Otto Krieg]], lief am 30.12.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und der Adria. Es mußte, wegen einer Erkrankung (Grippe) des Kommandanten, die Fahrt vorzeitig abbrechen. Nach 4 Tagen, lief U 81 wieder in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.  
 
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 81 - 17. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 17. Unternehmung]]
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| colspan="3" | U 81 wurde am 09.01.1944 um 11:30 Uhr, in Pola bei einem Luftangriff der 15. US-Air Force, vernichtet. Das Boot wurde von einer 500-kg-Bombe im achteren Torpedoluk getroffen. Die Bombe schlug von oben durch und tötete zwei Mann der Wache und tritt anschließend durch den  E-Maschinenraum und den Druckkörper wieder hinaus. Das Boot kenterte nach Backbord und sank auf acht bis zehn Meter Wassertiefe. Das Boot wurde am 22.04.1944 gehoben und verschrottet.
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| colspan="3" | U 81 wurde am 09.01.1944 um 11:30 Uhr, in Pola bei einem Luftangriff der 15. US-Air Force, vernichtet.
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| colspan="3" | Am 09.01.1944 wurde das zur 29. U-Boot-Flottille gehörende U 81 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg während eines schweren Luftangriffs der 15. US-Air Force im Stützpunkt Pola vernichtet. Um 11:30 Uhr schlug eine 500-kg-Bombe direkt im Bereich des achteren Torpedoluks ein, durchschlug den Druckkörper von oben nach unten und trat nach Passieren des E-Maschinenraums am Schiffsboden wieder aus. Bei dieser verheerenden Detonation kamen zwei Besatzungsmitglieder der Hafenwache ums Leben. Durch den massiven Wassereinbruch kenterte das Boot über die Backbordseite und sank im Hafenbecken auf eine Tiefe von etwa acht bis zehn Metern. Das Wrack wurde am 22. April 1944 gehoben, aufgrund der irreparablen Schäden am Druckkörper jedoch nicht wieder in Dienst gestellt, sondern zur Verschrottung freigegeben. Unter Johann-Otto Krieg hatte U 81 zuvor zahlreiche Unternehmungen im Mittelmeer absolviert und galt als eines der erfahrensten Boote der Flottille. Der Verlust markierte das Ende eines der erfolgreichsten deutschen Unterseeboote, das unter seinem ersten Kommandanten Friedrich Guggenberger durch die Versenkung des britischen Flugzeugträgers HMS Ark Royal bekannt geworden war.
 
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| colspan="3" | U 81 konnte auf 17 Unternehmungen 25 Schiffe mit 49.256 BRT versenken und 1 Schiff mit 6.671 BRT beschädigen. Außerdem konnte 1 Flugzeugträger mit 22.600 t sowie 1 Minensucher mit 1.150 t versenkt werden. (Die Versenkungstonnage ist ungenau, weil viele kleine Segelschiffe mit nicht genau bekannter Tonnage versenkt wurden).
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! colspan="3" | Deutsche Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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| BArch RM 98 || colspan="3" | Kriegstagebücher (KTB) der U-Boote: Lückenlose Dokumentation der Feindfahrten, taktischen Entscheidungen und Versenkungsergebnisse einzelner Boote.
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| BArch RM 87 || colspan="3" | Befehlshaber der Unterseeboote (B.d.U.): Akten zur operativen Führung, zu Funkbefehlen, taktischen Anweisungen und allgemeinen Lageberichten.
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| BArch RM 20 || colspan="3" | Inspektion des Unterseebootwesens: Unterlagen zu technischen Erprobungen, Baubeschreibungen neuer Typen und Berichte über die Ausbildung.
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| BArch RM 7 || colspan="3" | Seekriegsleitung (Skl): Strategische Berichte zur Lage der U-Boot-Waffe im Gesamtraum und zur Koordination mit anderen Teilstreitkräften.
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| BArch RM 210 || colspan="3" | Auswertung von Feindfahrten: Berichte der Kommandanten nach der Rückkehr sowie medizinische und technische Erfahrungsberichte.
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! colspan="2" | Britische Quellenverweise - [https://discovery.nationalarchives.gov.uk | TNA Online-Recherche]
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| TNA ADM 199 || colspan="3" | War History Cases and Diaries: Die zentrale Serie für Kriegstagebücher. Enthält Berichte über U-Boot-Jagd-Gruppen und Flottilleneinsätze gegen deutsche U-Boote.
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| TNA ADM 1 || colspan="3" | Admiralty Correspondence: Enthält detaillierte Gefechtsberichte, Korrespondenz zu Versenkungen und interne Bewertungen der Admiralität.
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| TNA ADM 237 || colspan="3" | War of 1939-1945: Naval Staff Papers: Zusammenfassungen von Operationen und statistische Auswertungen über versenkte deutsche U-Boote.
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| TNA ADM 186 || colspan="3" | Admiralty Publications: Enthält die "Monthly Anti-Submarine Reports" – monatliche britische Analysen aller U-Boot-Kontakte und Versenkungserfolge.
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! colspan="2" | US-Quellenverweise - [https://www.archives.gov | NARA Online-Recherche]
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| NARA RG 38 || colspan="3" | Records of the Office of the Chief of Naval Operations: Die wichtigste Sammlung. Enthält "Action Reports" (Gefechtsberichte) von US-Schiffen und Flugzeugen über Angriffe auf U-Boote.
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| NARA RG 80 || colspan="3" | General Records of the Department of the Navy: Beinhaltet administrative Unterlagen und Berichte über die strategische U-Boot-Abwehr im Atlantik.
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| NARA RG 45 || colspan="3" | Naval Records Collection: Enthält historische Aufzeichnungen und Logbücher, die oft bis in die Details einzelner Versenkungen zurückgehen.
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| NARA RG 165 || colspan="3" | Military Intelligence Division (MID): Beinhaltet die US-Verhörprotokolle von gefangenen deutschen U-Boot-Besatzungen (Post-Sink-Interrogations).
 
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Aktuelle Version vom 18. März 2026, 12:38 Uhr

U 80 ← U 81 → U 82

!!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten/Please pay attention to the notes Klick hier → Anmerkungen für U-Boote !!!
Datenblatt: Unterseeboot U 81
Typ: VII C
Bauauftrag: 25.01.1939
Bauwerft: Bremer Vulkan Werft, Vegesack
Serie: U 77 - U 82
Baunummer: 009
Kiellegung: 11.05.1940
Stapellauf: 22.02.1941
Indienststellung: 26.04.1941
Kommandant: Friedrich Guggenberger
Feldpostnummer: M - 38 099
Kommandanten
26.04.1941 - 24.12.1942 Kapitänleutnant - Friedrich Guggenberger
25.12.1942 - 09.01.1944 Oberleutnant zur See - Johann-Otto Krieg
Flottillen
26.04.1941 - 31.07.1941 Ausbildungsboot - 1. U-Flottille, Kiel
01.08.1941 - 30.11.1941 Frontboot - 1. U-Flottille, Brest
01.12.1941 - 09.01.1944 Frontboot - 29. U-Flottille, La Spezia - Toulon
Verlegungsfahrt
21.06.1941 - 22.06.1941 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten
U 81, unter Oberleutnant zur See Friedrich Guggenberger, lief am 21.06.1941 von Kiel aus. Das Boot verlegte, nach Horten. Am 22.06.1941 lief U 81 in Horten ein. Dort nahm das Boot, bei der 25. U-Flottille, an einer Alarmausbildung teil.
Verlegungsfahrt
29.06.1941 - 02.07.1941 Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Drontheim
U 81, unter Oberleutnant zur See Friedrich Guggenberger, lief am 29.06.1941 von Horten aus. Das Boot verlegte nach Drontheim. Am 02.07.1941 lief U 81 in Drontheim ein. Dort fand eine taktische Ausbildung und Torpedoschießen statt.
1. Unternehmung
17.07.1941 - 22.07.1941 Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Kirkenes
23.07.1941 - 07.08.1941 Ausgelaufen von Kirkenes - Eingelaufen in Kirkenes
U 81, unter Oberleutnant zur See Friedrich Guggenberger, lief am 17.07.1941 von Drontheim aus. Nach Befehlsempfang in Kirkenes, operierte das Boot im Nordmeer vor der Kola-Halbinsel. Nach 21 Tagen und zurückgelegten 2.569 sm über und 580 sm unter Wasser, lief U 81 am 07.08.1941 in Kirkenes ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 1. Unternehmung
Verlegungsfahrt
09.08.1941 - 13.08.1941 Ausgelaufen von Kirkenes - Eingelaufen in Drontheim
U 81, unter Oberleutnant zur See Friedrich Guggenberger, lief am 09.08.1941 von Kirkenes aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 652, in die Werft nach Drontheim. Am 13.08.1941 lief U 81 in Drontheim ein.
2. Unternehmung
27.08.1941 - 19.09.1941 Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Brest
U 81, unter Oberleutnant zur See/Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger, lief am 27.08.1941 von Drontheim aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und südwestlich von Island. U 81 gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boot-Gruppe Markgraf. Nach 23 Tagen und zurückgelegten zirka 4.800 sm über und 137 sm unter Wasser, lief U 81 am 19.09.1941 in Brest ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 8.943 BRT versenken.
Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung
3. Unternehmung
29.10.1941 - 31.10.1941 Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
04.11.1941 - 24.11.1941 Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Messina
24.11.1941 - 10.12.1941 Ausgelaufen von Messina - Eingelaufen in La Spezia
U 81, unter Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger, lief am 29.10.1941 von Brest aus. Nach dem Tieftauchversuch in der Biscaya, bei dem starke Schäden, nach einem Wassereinbruch auftraten, mußte das Boot zurück nach Brest. Auf dem Rückmarsch wurde U 81 auch noch durch Fliegerbomben beschädigt. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, operierte das Boot, nach dem Durchbruch durch die Straße von Gibraltar, am 12.11.1941, im östlichen Mittelmeer. In Messina wurden 10 m³ Brennstoff, Trinkwasser, Proviant und Torpedos ergänzt und die Unternehmung fortgesetzt. U 81 gehörte auf dieser Fahrt zur U-Boot-Gruppe Arnauld. Nach 42 Tagen und zurückgelegten zirka 5.500 sm über und 442 sm unter Wasser, lief U 81 am 10.12.1941 in La Spezia ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Flugzeugträger mit 22.353 ts versenken.
Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung
4. Unternehmung
27.01.1942 - 01.03.1942 Ausgelaufen von La Spezia - Eingelaufen in Messina
01.03.1942 - 04.03.1942 Ausgelaufen von Messina - Eingelaufen in La Spezia
U 81, unter Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger, lief am 27.01.1942 von La Spezia aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer. Der Rückmarsch führte über Messina (Festlegung des Marschwegs), nach La Spezia. Nach 36 Tagen und zurückgelegten zirka 4.950 sm über und 513 sm unter Wasser, lief U 81 am 04.03.1943 wieder in La Spezia ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 4. Unternehmung
5. Unternehmung
04.04.1942 - 06.04.1942 Ausgelaufen von La Spezia - Eingelaufen in Messina
06.04.1942 - 25.04.1942 Ausgelaufen von Messina - Eingelaufen in Salamis
U 81, unter Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger, lief am 04.04.1942 von La Spezia aus. Nach der Abgabe eines Kranken in Messina, operierte das Boot im östlichen Mittelmeer. Außerdem wurden am 15.04.1942 und am 16.02.1942 insgesamt 9 TMB-Minen vor Haifa gelegt. Nach 21 Tagen und zurückgelegten zirka 2.800 sm über und 308 sm unter Wasser, lief U 81 am 25.04.1942 in Salamis ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 6 Schiffe mit 6.532 BRT und 1 Minensucher mit 1.150 ts versenken.
Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung
6. Unternehmung
06.05.1942 - 03.06.1942 Ausgelaufen von Salamis - Eingelaufen in Salamis
U 81, unter Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger, lief am 06.05.1942 von Salamis aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer. U 81 versuchte das schwer beschädigte U 652 einzuschleppen, was mißlang. Am 02.06.1942 übernahm es die Mannschaft von U 652, und versenkte es anschließend durch Torpedoschuß. Nach 28 Tagen und zurückgelegten zirka 3.600 sm über und 529 sm unter Wasser, lief U 81 am 04.06.1942 wieder in Salamis ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 6. Unternehmung
7. Unternehmung
06.06.1942 - 22.06.1942 Ausgelaufen von Salamis - Eingelaufen in Messina
22.06.1942 - 24.06.1942 Ausgelaufen von Messina - Eingelaufen in La Spezia
U 81, unter Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger, lief am 06.06.1942 von Salamis aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer. Der Rückmarsch erfolgte über Messina (Wegbesprechung), nach La Spezia. Nach 18 Tagen und zurückgelegten zirka 2.750 sm über und 346 sm unter Wasser, lief U 81 am 24.06.1942 in La Spezia ein. Nach dieser Unternehmung erfolgte eine 14wöchige Werftliegezeit bei der unter anderen eine neue Flakbewaffnung (Breda-MG) eingebaut wurde. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 2.073 BRT versenken.
Klick hier → Original KTB für die 7. Unternehmung
8. Unternehmung
05.10.1942 - 16.11.1942 Ausgelaufen von La Spezia - Eingelaufen in La Spezia
U 81, unter Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger, lief am 05.10.1942 von La Spezia aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer und vor Algier. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe Wal. Nach 42 Tagen und zurückgelegten zirka 5.550 sm über und 600 sm unter Wasser, lief U 81 am 16.11.1942 wieder in La Spezia ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 8.499 BRT versenken.
Klick hier → Original KTB für die 8. Unternehmung
9. Unternehmung
24.11.1942 - 19.12.1942 Ausgelaufen von La Spezia - Eingelaufen in Messina
19.12.1942 - 21.12.1942 Ausgelaufen von Messina - Eingelaufen in Pola
U 81, unter Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger, lief am 24.11.1942 von La Spezia aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer und hatte auch Angriffsfreigabe für alle französischen Kriegsschiffe. U 81 mußte die Fahrt, nach Fliegerschäden, vorzeitig abbrechen. Der Rückmarsch führte über Messina (Wegbesprechung), nach Pola. Nach 27 Tagen und zurückgelegten zirka 2.600 sm über und 588 sm unter Wasser, lief U 81 am 21.12.1942 in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 9. Unternehmung
10. Unternehmung
31.01.1943 - 19.02.1943 Ausgelaufen von Pola - Eingelaufen in Salamis
U 81, unter Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg, lief am 31.01.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer. Es mußte die Fahrt, nach Maschinenschäden, vorzeitig abbrechen. Nach 19 Tagen und zurückgelegten zirka 3.000 sm über und 303 sm unter Wasser, lief U 81 am 19.02.1943 in Salamis ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 4 Schiffe mit 388 BRT versenken und 1 Schiff mit 6.671 BRT beschädigt.
Klick hier → Original KTB für die 10. Unternehmung
11. Unternehmung
06.03.1943 - 07.04.1943 Ausgelaufen von Salamis - Eingelaufen in Pola
U 81, unter Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg, lief am 06.03.1943 von Salamis aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor der Küste der Cyrenaika. Nach 32 Tagen und zurückgelegten 4.459 sm über und 471 sm unter Wasser, lief U 81 am 07.04.1943 in Pola ein. Nach dieser Fahrt erfolgte eine Grundüberholung des Bootes. Die Diesel wurden gewechselt. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit 454 BRT versenken.
Klick hier → Original KTB für die 11. Unternehmung
12. Unternehmung
06.06.1943 - 04.07.1943 Ausgelaufen von Pola - Eingelaufen in Salamis
U 81, unter Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg, lief am 06.06.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer und vor Syrakus. Nach 28 Tagen und zurückgelegten zirka 3.100 sm über und 428 sm unter Wasser, lief U 81 am 04.07.1943 in Salamis ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 5 Schiffe mit zirka 12.108 BRT versenken.
Klick hier → Original KTB für die 12. Unternehmung
13. Unternehmung
14.07.1943 - 25.07.1943 Ausgelaufen von Salamis - Eingelaufen in Pola
U 81, unter Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg, lief am 14.07.1943 von Salamis aus. Das Boot operierte, im Mittelmeer und vor der Ostküste Siziliens, gegen die alliierte Invasion. Nach 11 Tagen und zurückgelegten zirka 1.200 sm über und 232 sm unter Wasser, lief U 81 am 25.07.1943 in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 7.472 BRT versenken.
Klick hier → Original KTB für die 13. Unternehmung
14. Unternehmung
01.08.1943 - 10.08.1943 Ausgelaufen von Pola - Eingelaufen in Pola
U 81, unter Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg, lief am 01.08.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor der Küste der Cyrenaika. Nach 9 Tagen und zurückgelegten zirka 1.580 sm über und 129 sm unter Wasser, lief U 81 am 10.08.1943 wieder in Pola ein. Nach dieser Fahrt ging das Boot in die Werft. Dort wurde ein 2-cm-Vierling und 2 x 2-cm-Einzelflak eingebaut und die 8,8-cm abgebaut. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 14. Unternehmung
15. Unternehmung
20.09.1943 - 13.10.1943 Ausgelaufen von Pola - Eingelaufen in Pola
U 81, unter Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg, lief am 20.09.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im Mittelmeer, und im alliierten Landungsgebiet, vor Salerno. Nach 23 Tagen und zurückgelegten zirka 2.000 sm über und 448 sm unter Wasser, lief U 81 am 13.10.1943 wieder in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 15. Unternehmung
16. Unternehmung
04.11.1943 - 04.11.1943 Ausgelaufen von Pola - Eingelaufen in Pola
06.11.1943 - 07.11.1943 Ausgelaufen von Pola - Eingelaufen in Pola
10.11.1943 - 23.11.1943 Ausgelaufen von Pola - Eingelaufen in Pola
U 81, unter Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg, lief am 04.11.1943 von Pola aus. Noch am selben Tag, mußte das Boot, wegen Störungen an der Vierlingsflak, sowie am 07.11.1943, zum Einbau eines neuen Fu.M.B., zurück nach Pola. Nach dem endgültigen Auslaufen, operierte das Boot im Mittelmeer und dem Golf von Tarent. Nach 19 Tagen und zurückgelegten zirka 1.300 sm über und 224 sm unter Wasser, lief U 81 am 23.11.1943 wieder in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 2.887 BRT versenken.
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17. Unternehmung
30.12.1943 - 03.01.1944 Ausgelaufen von Pola - Eingelaufen in Pola
U 81, unter Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg, lief am 30.12.1943 von Pola aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und der Adria. Es mußte, wegen einer Erkrankung (Grippe) des Kommandanten, die Fahrt vorzeitig abbrechen. Nach 4 Tagen, lief U 81 wieder in Pola ein. U 81 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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Verlustursache
Datum: 09.01.1944
Letzter Kommandant: Johann-Otto Krieg
Ort: Pola
Position: 44° 52' Nord - 13° 51' Ost
Planquadrat: CJ 3175
Verlust durch: Luftangriff
Tote: 2
Überlebende: 51
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Verlustursache im Detail
U 81 wurde am 09.01.1944 um 11:30 Uhr, in Pola bei einem Luftangriff der 15. US-Air Force, vernichtet.
Am 09.01.1944 wurde das zur 29. U-Boot-Flottille gehörende U 81 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Johann-Otto Krieg während eines schweren Luftangriffs der 15. US-Air Force im Stützpunkt Pola vernichtet. Um 11:30 Uhr schlug eine 500-kg-Bombe direkt im Bereich des achteren Torpedoluks ein, durchschlug den Druckkörper von oben nach unten und trat nach Passieren des E-Maschinenraums am Schiffsboden wieder aus. Bei dieser verheerenden Detonation kamen zwei Besatzungsmitglieder der Hafenwache ums Leben. Durch den massiven Wassereinbruch kenterte das Boot über die Backbordseite und sank im Hafenbecken auf eine Tiefe von etwa acht bis zehn Metern. Das Wrack wurde am 22. April 1944 gehoben, aufgrund der irreparablen Schäden am Druckkörper jedoch nicht wieder in Dienst gestellt, sondern zur Verschrottung freigegeben. Unter Johann-Otto Krieg hatte U 81 zuvor zahlreiche Unternehmungen im Mittelmeer absolviert und galt als eines der erfahrensten Boote der Flottille. Der Verlust markierte das Ende eines der erfolgreichsten deutschen Unterseeboote, das unter seinem ersten Kommandanten Friedrich Guggenberger durch die Versenkung des britischen Flugzeugträgers HMS Ark Royal bekannt geworden war.
Deutsche Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 98 Kriegstagebücher (KTB) der U-Boote: Lückenlose Dokumentation der Feindfahrten, taktischen Entscheidungen und Versenkungsergebnisse einzelner Boote.
BArch RM 87 Befehlshaber der Unterseeboote (B.d.U.): Akten zur operativen Führung, zu Funkbefehlen, taktischen Anweisungen und allgemeinen Lageberichten.
BArch RM 20 Inspektion des Unterseebootwesens: Unterlagen zu technischen Erprobungen, Baubeschreibungen neuer Typen und Berichte über die Ausbildung.
BArch RM 7 Seekriegsleitung (Skl): Strategische Berichte zur Lage der U-Boot-Waffe im Gesamtraum und zur Koordination mit anderen Teilstreitkräften.
BArch RM 210 Auswertung von Feindfahrten: Berichte der Kommandanten nach der Rückkehr sowie medizinische und technische Erfahrungsberichte.
Britische Quellenverweise - | TNA Online-Recherche
TNA ADM 199 War History Cases and Diaries: Die zentrale Serie für Kriegstagebücher. Enthält Berichte über U-Boot-Jagd-Gruppen und Flottilleneinsätze gegen deutsche U-Boote.
TNA ADM 1 Admiralty Correspondence: Enthält detaillierte Gefechtsberichte, Korrespondenz zu Versenkungen und interne Bewertungen der Admiralität.
TNA ADM 237 War of 1939-1945: Naval Staff Papers: Zusammenfassungen von Operationen und statistische Auswertungen über versenkte deutsche U-Boote.
TNA ADM 186 Admiralty Publications: Enthält die "Monthly Anti-Submarine Reports" – monatliche britische Analysen aller U-Boot-Kontakte und Versenkungserfolge.
US-Quellenverweise - | NARA Online-Recherche
NARA RG 38 Records of the Office of the Chief of Naval Operations: Die wichtigste Sammlung. Enthält "Action Reports" (Gefechtsberichte) von US-Schiffen und Flugzeugen über Angriffe auf U-Boote.
NARA RG 80 General Records of the Department of the Navy: Beinhaltet administrative Unterlagen und Berichte über die strategische U-Boot-Abwehr im Atlantik.
NARA RG 45 Naval Records Collection: Enthält historische Aufzeichnungen und Logbücher, die oft bis in die Details einzelner Versenkungen zurückgehen.
NARA RG 165 Military Intelligence Division (MID): Beinhaltet die US-Verhörprotokolle von gefangenen deutschen U-Boot-Besatzungen (Post-Sink-Interrogations).
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 85, 133. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 43, 220. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 49, 181, 182. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 70 - 72. → Amazon
Axel Niestlé "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 43. → Amazon
Herbert Ritschel "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 51 - U 99" - Eigenverlag - S. 280 - 300. → Amazon
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