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Befehlshaber der U-Boote Org.: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Oktober 1939 wurde die Organisationsabteilung beim B.d.U. aufgestellt, die die truppendienstliche Führung übernommen hatte. Damit unterstanden dieser zumindest zu Kriegsbeginn alle dem B.d.U. zugeordneten Flottillen. Mit dem Aufbau der F.d.U.´s wurde diese als Kommandoebene dazwischengeschaltet. Ab Februar 1940 wurde eine [[ 1. U-Ausbildungsabteilung]] in Plön mit der Unterstellung unter die Organisationsabteilung und bei der [[24. U-Flottille]] aufgestellt. Im April 1941 wurde in Neustadt [[2. U-Ausbildungsabteilung]] bei der [[25. U-Flottille]] und im April 1943 in Pillau [[3. U-Ausbildungsabteilung]] zwei weitere Unterseebootausbildungsabteilung gebildet. Diese drei Abteilungen bestanden bis kurz vor Kriegsende. Die Operationsabteilung wurde ab September 1941 als 2. Admiral der Unterseeboote und ab März 1943 als Kommandierender Admiral der Unterseeboote geführt, wobei die Unterstellung unter das Marinegruppenkommando Nord erfolgte. Von der Aufstellung der Abteilung Ende 1939 bis zu seinem Tod kurz vor Kriegsende bekleidete [[Hans-Georg von Friedeburg]] diese Position. Für einen Monat übernahm Korvettenkapitän [[Kurt Dobratz]] die Wahrnehmung der Geschäfte.
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Aktuelle Version vom 5. März 2026, 16:55 Uhr

Dienststelle Befehlshaber der U-Boote - Organisationsabteilung
Die Organisationsabteilung beim B.d.U. wurde im Oktober 1939 aufgestellt und übernahm die truppendienstliche Führung der U-Boot-Waffe. Ihr unterstonden zu Kriegsbeginn sämtliche dem B.d.U. zugeordneten Flottillen, bis mit dem Aufbau der F.d.U.-Ebene eine zusätzliche Kommandoebene dazwischengeschaltet wurde. Ab September 1941 wurde die Abteilung als 2. Admiral der Unterseeboote und ab März 1943 als Kommandierender Admiral der Unterseeboote (K.A.d.U.) geführt. Sie steuerte zudem die spezialisierten U-Ausbildungsabteilungen zur Sicherstellung des personellen Nachwuchses.
Entstehung, Struktur und Ausbildungseinheiten
Aufstellung: Oktober 1939; ab Sept. 1941 2. A.d.U.; ab März 1943 Kommandierender Admiral der Unterseeboote unter Marinegruppenkommando Nord.
1. U-Ausb.Abt.: Aufgestellt im Februar 1940 in Plön bei der 24. U-Flottille; unterstellt der Organisationsabteilung.
2. U-Ausb.Abt.: Aufgestellt im April 1941 in Neustadt bei der 25. U-Flottille.
3. U-Ausb.Abt.: Aufgestellt im April 1943 in Pillau als weitere Ausbildungskomponente; Bestand bis Kriegsende.
Führung der Dienststelle
1939 – 1945: Hans-Georg von Friedeburg (bekleidete die Position von der Aufstellung bis kurz vor Kriegsende).
1945: Korvettenkapitän Kurt Dobratz (Wahrnehmung der Geschäfte für einen Monat nach dem Tod Friedeburgs).
Spezifische Merkmale
Truppendienst: Zentrale Verwaltung aller personellen und organisatorischen Belange der U-Flottillen abseits der operativen Einsatzführung.
Ausbildung: Steuerung der drei U-Ausbildungsabteilungen zur Koordination der technischen und taktischen Grundschulung der Besatzungsstämme.
Hierarchie: Integration der Führer der Unterseeboote (F.d.U.) als mittlere Führungsebene zwischen der Abteilung und den operativen Flottillen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 87 Befehlshaber der Unterseeboote: Akten über die Organisationsabteilung, personelle Besetzungen und Ausbildungsrichtlinien.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Unterlagen zur Umgliederung zum Kommandierenden Admiral der Unterseeboote 1943.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Hans-Georg von Friedeburg und Kurt Dobratz im Stab des B.d.U.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel Führung und Organisation der U-Boot-Waffe).
Rössler, Eberhard „Die deutsche U-Boot-Waffe“ (Details zur Struktur der Ausbildungsabteilungen und der Stabsgliederung).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Admirale der Unterseeboote).
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