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Chef der Kommandoabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Der Chef der Kommandoabteilung im Oberkommando der Marine (OKM) war eine der einflussreichsten Schlüsselpositionen innerhalb der zentralen Marinebürokratie. Die Abteilung wurde meist als A II (oder Marine-Kommandoamt / A II) bezeichnet und war das administrative Herzstück der Marineführung.
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| colspan="3" | Der Chef der Kommandoabteilung im Oberkommando der Marine (OKM) besetzte eine der einflussreichsten Schlüsselpositionen innerhalb der zentralen Marinebürokratie. Die Abteilung, meist als A II (oder Marine-Kommandoamt / A II) bezeichnet, fungierte als administratives Herzstück der Marineführung. Hier wurden die strukturellen Weichen für die gesamte Flotte gestellt, von der personellen Stärke bis hin zur offiziellen Organisation der Front- und Ausbildungsverbände.
 
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| colspan="3" | Organisation der Flotte: Er war verantwortlich für die gesamte innere Organisation der Marine, einschließlich der Aufstellung neuer Verbände (wie der U-Flottillen).
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| colspan="3" | Vorschriftenwesen: Erstellung und Überarbeitung der grundlegenden Dienstvorschriften.
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| Vorschriftenwesen: || colspan="3" | Zentrale Erstellung, Prüfung und kontinuierliche Überarbeitung der grundlegenden Dienstvorschriften für den täglichen Dienstbetrieb an Bord und an Land.
 
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| colspan="3" | Stärke- und Ausrüstungsplanung: Festlegung der personellen und materiellen Soll-Stärken (StAN) für Schiffe und Landdienststellen.
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| Planung: || colspan="3" | Festlegung der personellen und materiellen Soll-Stärken (StAN) für sämtliche Schiffe, U-Boote und Landdienststellen der Kriegsmarine.
 
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| colspan="3" | Mobilmachung: Koordination der Einberufungen und der Aktivierung von Reserveeinheiten bei Kriegsbeginn.
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| Mobilmachung: || colspan="3" | Strategische Koordination der Einberufungsverfahren und der Aktivierung von Reserveeinheiten sowie die Überwachung der personellen Einsatzbereitschaft bei Kriegsbeginn.
 
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| colspan="3" | Strukturgeber: Während der B.d.U. operativ führte, legte der Chef der Kommandoabteilung im OKM fest, wie viele Männer ein Boot vom Typ IX oder Typ XXI formal zu haben hatte.
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| Strukturgeber: || colspan="3" | Während der B.d.U. die operative Führung innehatte, legte die Kommandoabteilung im OKM formal fest, über welche personelle Besetzung ein Boot vom Typ IX oder Typ XXI zu verfügen hatte.
 
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| colspan="3" | Personalmanagement: Er entschied über die Laufbahnbestimmungen, die Männern wie Paul Berkemann den Aufstieg zum Kriegsoffizier ermöglichten.
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| Personalmanagement: || colspan="3" | Entscheidungsgewalt über die Laufbahnbestimmungen; Schaffung der administrativen Grundlagen für den Aufstieg verdienter Unteroffiziere zum Kriegsoffizier.
 
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| colspan="3" | Schnittstelle zur Politik: Die Kommandoabteilung regelte die Zusammenarbeit mit anderen Wehrmachtteilen und zivilen Behörden.
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| Schnittstelle: || colspan="3" | Zentrale Regelung der Zusammenarbeit mit anderen Wehrmachtteilen (Heer/Luftwaffe) sowie zivilen Reichsbehörden zur Sicherstellung der U-Boot-Produktion und -Versorgung.
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 
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| BArch RM 6 || colspan="3" | Marinekommandoamt / OKM. Dies ist der Kernbestand für alle Erlasse und Organisationsbefehle der Kommandoabteilung.
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| BArch RM 6 || colspan="3" | Marinekommandoamt / OKM: Kernbestand für sämtliche Erlasse, Organisationsbefehle und Strukturpläne der Kommandoabteilung (A II).
 
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| BArch RM 7 || colspan="3" | Seekriegsleitung. Dokumentiert die Zusammenarbeit zwischen der operativen Führung und der administrativen Kommandoabteilung.
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| BArch RM 7 || colspan="3" | Seekriegsleitung: Dokumentiert die enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen der operativen Führung und der administrativen Kommandoabteilung.
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten. Werdegänge von Offizieren, die im OKM als Referenten oder Abteilungschefs dienten.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Werdegänge von Offizieren, die innerhalb des OKM als Fachreferenten oder Abteilungschefs für die Personal- und Organisationsplanung tätig waren.
 
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| Marinedienstvorschrift Nr. 32 || colspan="3" | Bestimmungen für die personelle Verwaltung  
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band 1, Abschnitt: Die Zentrale des OKM und die Struktur des Marinekommandoamtes).
 
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| Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 1, Abschnitt: Die Zentrale des OKM).
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| Salewski, Michael || colspan="3" | "Die deutsche Seekriegsleitung 1935–1945" (Detaillierte Darstellung der administrativen Verzahnung innerhalb der Marineführung).
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| Michael Salewski || colspan="3" | Die deutsche Seekriegsleitung 1935–1945. (Detaillierte Darstellung der administrativen Verzahnung).
 
 
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Aktuelle Version vom 4. März 2026, 13:01 Uhr

Dienststellung Chef der Kommandoabteilung im Oberkommando der Marine (OKM)
Der Chef der Kommandoabteilung im Oberkommando der Marine (OKM) besetzte eine der einflussreichsten Schlüsselpositionen innerhalb der zentralen Marinebürokratie. Die Abteilung, meist als A II (oder Marine-Kommandoamt / A II) bezeichnet, fungierte als administratives Herzstück der Marineführung. Hier wurden die strukturellen Weichen für die gesamte Flotte gestellt, von der personellen Stärke bis hin zur offiziellen Organisation der Front- und Ausbildungsverbände.
Aufgaben und Funktionen
Organisation: Umfassende Verantwortung für die gesamte innere Organisation der Marine; Steuerung der Aufstellung neuer Verbände wie der U-Flottillen und Sicherungsdivisionen.
Vorschriftenwesen: Zentrale Erstellung, Prüfung und kontinuierliche Überarbeitung der grundlegenden Dienstvorschriften für den täglichen Dienstbetrieb an Bord und an Land.
Planung: Festlegung der personellen und materiellen Soll-Stärken (StAN) für sämtliche Schiffe, U-Boote und Landdienststellen der Kriegsmarine.
Mobilmachung: Strategische Koordination der Einberufungsverfahren und der Aktivierung von Reserveeinheiten sowie die Überwachung der personellen Einsatzbereitschaft bei Kriegsbeginn.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Strukturgeber: Während der B.d.U. die operative Führung innehatte, legte die Kommandoabteilung im OKM formal fest, über welche personelle Besetzung ein Boot vom Typ IX oder Typ XXI zu verfügen hatte.
Personalmanagement: Entscheidungsgewalt über die Laufbahnbestimmungen; Schaffung der administrativen Grundlagen für den Aufstieg verdienter Unteroffiziere zum Kriegsoffizier.
Schnittstelle: Zentrale Regelung der Zusammenarbeit mit anderen Wehrmachtteilen (Heer/Luftwaffe) sowie zivilen Reichsbehörden zur Sicherstellung der U-Boot-Produktion und -Versorgung.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 6 Marinekommandoamt / OKM: Kernbestand für sämtliche Erlasse, Organisationsbefehle und Strukturpläne der Kommandoabteilung (A II).
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Dokumentiert die enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen der operativen Führung und der administrativen Kommandoabteilung.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge von Offizieren, die innerhalb des OKM als Fachreferenten oder Abteilungschefs für die Personal- und Organisationsplanung tätig waren.
Literaturverweise
M.Dv. 32 Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine (Zentraldokument der Kommandoabteilung).
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band 1, Abschnitt: Die Zentrale des OKM und die Struktur des Marinekommandoamtes).
Salewski, Michael "Die deutsche Seekriegsleitung 1935–1945" (Detaillierte Darstellung der administrativen Verzahnung innerhalb der Marineführung).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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