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10. Marine-Ersatz-Artillerieabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die 10. Marine-Ersatz-Artillerieabteilung entstand am 03.01.40 in Norden/Ostfriesland. Aufgelöst am 31.01.1940. Sie war dem Küstenbefehlshaber Ostfriesland unterstellt.
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| Ausbildungskader: || colspan="3" | Personal, das in dieser Abteilung seine Grundausbildung erhielt, wurde später teilweise als Bedienungspersonal für die Flak- und Deckgeschütze der U-Boote herangezogen.
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Aktuelle Version vom 2. März 2026, 15:41 Uhr

Verband 10. Marine-Ersatz-Artillerieabteilung
Die 10. Marine-Ersatz-Artillerieabteilung war ein kurzlebiger personeller Ergänzungsverband der Kriegsmarine im Bereich der Nordsee. Sie diente der Aufnahme, Ausbildung und Bereitstellung von artilleristischem Ersatzpersonal für die Küstenbefestigungen und Flak-Einheiten im ostfriesischen Raum. Aufgrund organisatorischer Umstrukturierungen in der Anfangsphase des Krieges bestand die Abteilung nur für einen sehr begrenzten Zeitraum, bevor ihr Personal und ihre Aufgaben in andere Verbände der Marineartillerie überführt wurden.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung: Entstanden am 03.01.1940 in Norden (Ostfriesland) zur Deckung des personellen Bedarfs der Küstenartillerie.
Unterstellung: Die Abteilung unterstand administrativ und operativ dem Küstenbefehlshaber Ostfriesland.
Aufgabe: Grundausbildung und fachliche Schulung von Rekruten für den Dienst an Küstengeschützen und Flugabwehrwaffen sowie die personelle Auffüllung der Frontabteilungen.
Ende 1940: Die Abteilung wurde bereits nach knapp vierwöchigem Bestehen am 31.01.1940 wieder aufgelöst.
Spezifische Merkmale
Standort: Norden/Ostfriesland. Der Standort diente als Sammelpunkt für das artilleristische Ersatzwesen im rückwärtigen Bereich der Nordseeküste.
Personalfluss: Trotz der kurzen Bestandsdauer koordinierte die Abteilung die erste Phase der Ausbildung für das Fachpersonal der umliegenden Insel- und Küstenbatterien.
Reorganisation: Die schnelle Auflösung deutet auf eine Zusammenlegung mit größeren Marine-Artillerie-Ersatz-Abteilungen (MAEA) hin, um die Ausbildungskapazitäten zu zentralisieren.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Ausbildungskader: Personal, das in dieser Abteilung seine Grundausbildung erhielt, wurde später teilweise als Bedienungspersonal für die Flak- und Deckgeschütze der U-Boote herangezogen.
Sicherung: Die durch das Ersatzpersonal verstärkten Küstenbatterien sicherten die Häfen und Reeden, die von U-Booten als Stützpunkte oder Anlaufstellen genutzt wurden.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 Marinelehrgänge und Stammabteilungen: Akten über die kurzzeitige Aufstellung und Gliederung der 10. Marine-Ersatz-Artillerieabteilung.
BArch RM 16 Marinestation der Nordsee: Unterlagen des Küstenbefehlshabers Ostfriesland zur personellen Ergänzung der Küstenverteidigung.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über Stammpersonal und Rekruten, die im Januar 1940 in Norden stationiert waren.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel Marineartillerie: Ersatzabteilungen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Systematik der Marine-Ersatz-Abteilungen).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132