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6. Torpedobootsflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit Wirkung vom 01.07.1938 wurde die [[3. Torpedobootsflottille]] in 6. Torpedobootsflottille umbenannt. Am 04.04.1939 kamen die Boote der aufgelösten [[4. Torpedobootsflottille]] hinzu.  
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Am 16.02.1941 ging die 6. Torpedobootsflottille in der [[5. Torpedobootsflottille]] auf.
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Mit Wirkung vom 17.11.1943 wurde die 6. Torpedobootsflottille erneut aufgestellt und am 01.12.1943 in Dienst gestellt. Sie wurde eingesetzt im Finnenbusen zum Geleitdienst, zum Werfen defensiver Minensperren und zu offensiven Vorstößen. Am 30.08.1944 wurde die Flottille wieder aufgelöst.
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! Datenblatt
'''Operationen:'''
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! '''6. Torpedobootsflottille'''
 
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1939 – 1940: Einsatz in der Nordsee zu defensiven Minenunternehmungen, Sichfahrten, Handelskrieg und Geleitaufgaben
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1940 - 1941: [[Unternehmen Weserübung]] Geleit- und Sicherungsdienst. Anschließend Einsatz im Westraum und Nordsee wie in den ersten Kriegsmonaten.
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1943 - 1944: Einsatz im Finnenbusen zum Geleitdienst, zu defensiven Minenunternehmungen und offensiven Vorstößen.
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| colspan="3" | Die 6. Torpedobootsflottille (6. T-Flottille) ist besonders durch ihren Einsatz in der Nordsee, im Ärmelkanal/Biskaya und im Baltikum und die personelle Verzahnung mit der U-Boot-Waffe (Stichwort: Minenkrieg) von Bedeutung.
'''Boote der Flottille:'''
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ILTIS, LEOPARD, JAGUAR, LUCHS, WOLF, SEEADLER
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Nach Auflösung der 6. Torpedobootslottille kamen die noch in Dienst befindlichenBoote zur 5. Torpedobootsflottille:
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! colspan="3" | Entstehung, Funktion und Ende
T 22, T 23, T 28, T 29, T 30, T 31, T 32, T 33"
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Bis auf „T 23" und „T 33" gingen die Boote bis August 1944 verloren. Diese beiden Boote traten mit Auflösung der Flottille zur 5. Torpedobootsflottille.
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| colspan="3" | Aufstellung & Umgliederung: Entstanden am 01.07.1938 durch Umbenennung der 3. Torpedobootsflottille. Am 04.04.1939 Eingliederung der Boote der aufgelösten 4. Torpedobootsflottille.
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| colspan="3" | Phase I (1939–1941): Einsatz in der Nordsee (defensive Minenoperationen „Westwall“, Handelskrieg, Stichfahrten). Im April 1940 Teilnahme an Unternehmen Weserübung (Gruppe 2, Trondheim). Danach Sicherungsdienst im Westraum (Kanalküste/Biskaya). Am 16.02.1941 vorläufige Auflösung durch Eingliederung in die 5. Torpedobootsflottille.
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| colspan="3" | Phase II (1943–1944): Erneute Aufstellung am 17.11.1943 (Indienststellung 01.12.1943). Einsatz im Finnenbusen (Baltikum) zum Geleitdienst, Legen defensiver Minensperren und offensiven Vorstößen gegen sowjetische Kräfte.
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| colspan="3" | Ende: Auflösung am 30.08.1944 nach schweren Bootsverlusten (u. a. T 22, T 30, T 32 durch eigene Minen in der Narva-Bucht).
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| colspan="3" | Ausbildungsschutz (Ostsee): 1943/44 sicherte sie die U-Boot-Übungsgebiete in der östlichen Ostsee gegen sowjetische Schnellboote und Flieger, was den Lehrbetrieb der U-Boots-Lehrdivisionen (ULD) stabilisierte.
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| Bundesarchiv Signatur RM 55 || colspan="3" | Torpedobootsflottillen. [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/| Invenio Online-Recherche]. Enthält die Kriegstagebücher (KTB) beider Aufstellungsphasen.
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| Bundesarchiv Signatur RM 92 || colspan="3" | KTB einzelner Boote. Berichte der Boote der „Raubtier-Klasse“ (Phase I) und der Typen 1935/37 (Phase II).
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| Bundesarchiv Signatur PERS 6 || colspan="3" | Personalakten. Werdegänge von Kommandanten wie Rudolf Koppenhagen (Phase II).
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/TFlottillen/TF6.htm| → 6. Torpedobootsflottille]
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| Wolfgang Harnack || colspan="3" | Die deutschen Flottentorpedoboote 1942–1945. (Standardwerk für den Einsatz im Baltikum).
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| Heinz Haaker || colspan="3" | Die Torpedoboote der Kriegsmarine. (Details zur Nordsee- und Norwegenphase).
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| Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945.
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Aktuelle Version vom 2. Februar 2026, 15:21 Uhr

Datenblatt 6. Torpedobootsflottille
Die 6. Torpedobootsflottille (6. T-Flottille) ist besonders durch ihren Einsatz in der Nordsee, im Ärmelkanal/Biskaya und im Baltikum und die personelle Verzahnung mit der U-Boot-Waffe (Stichwort: Minenkrieg) von Bedeutung.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung & Umgliederung: Entstanden am 01.07.1938 durch Umbenennung der 3. Torpedobootsflottille. Am 04.04.1939 Eingliederung der Boote der aufgelösten 4. Torpedobootsflottille.
Phase I (1939–1941): Einsatz in der Nordsee (defensive Minenoperationen „Westwall“, Handelskrieg, Stichfahrten). Im April 1940 Teilnahme an Unternehmen Weserübung (Gruppe 2, Trondheim). Danach Sicherungsdienst im Westraum (Kanalküste/Biskaya). Am 16.02.1941 vorläufige Auflösung durch Eingliederung in die 5. Torpedobootsflottille.
Phase II (1943–1944): Erneute Aufstellung am 17.11.1943 (Indienststellung 01.12.1943). Einsatz im Finnenbusen (Baltikum) zum Geleitdienst, Legen defensiver Minensperren und offensiven Vorstößen gegen sowjetische Kräfte.
Ende: Auflösung am 30.08.1944 nach schweren Bootsverlusten (u. a. T 22, T 30, T 32 durch eigene Minen in der Narva-Bucht).
Relevanz für die die U-Boot-Waffe
Stützpunktsicherung (Atlantik): In der Phase 1940/41 leistete die Flottille den ersten Geleitschutz für U-Boote, die in die neuen Basen wie Brest oder Lorient einliefen.
Ausbildungsschutz (Ostsee): 1943/44 sicherte sie die U-Boot-Übungsgebiete in der östlichen Ostsee gegen sowjetische Schnellboote und Flieger, was den Lehrbetrieb der U-Boots-Lehrdivisionen (ULD) stabilisierte.
Taktische Schule: Die harten Einsätze im Handelskrieg und im verminten Finnenbusen galten als exzellente Schule für Offiziere, die später zur U-Boot-Waffe wechselten.
Quellenangabe
Bundesarchiv Signatur RM 55 Torpedobootsflottillen. Invenio Online-Recherche. Enthält die Kriegstagebücher (KTB) beider Aufstellungsphasen.
Bundesarchiv Signatur RM 92 KTB einzelner Boote. Berichte der Boote der „Raubtier-Klasse“ (Phase I) und der Typen 1935/37 (Phase II).
Bundesarchiv Signatur PERS 6 Personalakten. Werdegänge von Kommandanten wie Rudolf Koppenhagen (Phase II).
Lexikon der Wehrmacht → 6. Torpedobootsflottille
Literaturverweise
Wolfgang Harnack Die deutschen Flottentorpedoboote 1942–1945. (Standardwerk für den Einsatz im Baltikum).
Heinz Haaker Die Torpedoboote der Kriegsmarine. (Details zur Nordsee- und Norwegenphase).
Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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